Samstag wollten wir eigentlich ins Six Flags, einem Freizeitpark mit unzähligen Attraktionen. Morgens bin ich aber noch zum Joggen und wie ich so zur ersten Sprinteinlage ansetze ... *plonk* - in meinem rechten Knie hat es sich angefühlt, als würde ein Silikonkissen zerdrückt und der Inhalt auslaufen...scheint wohl endgültig hin zu sein. Während es beim letzten Mal für zwei Wochen beim Durchstrecken geschmerzt hatte, schmerzt es jetzt, wenn ich es anwinkle...Somit fällt auch Fahrrad fahren flach...was mach ich denn nun unter der Woche???? Ich könnt echt kotzen. Hoffentlich komm ich lebend nach Hause. Krankheit, Knie, Hüfte, Knie...was kommt als nächstes?
Die 12h auf den Beinen im Freizeitpark habe ich mir dann nicht zugetraut, also mussten wir leider umdisponieren. Irgendwas wo ich nicht so lange stehen und laufen musste und das wenigstens entfernt mit unserer eigentlichen Vorhabung zu tun hatte. Also entschieden wir uns für das Sixth Floor Museum, das ja auch noch auf unserer ToDo-Liste stand.
Das Sixth Floor Museum heißt deshalb so, weil am 22. November 1963 vom sechsten Stock dieses ehemaligen Lagerhauses für Schulbücher Lee Harvey Oswald den 35. und bisher jüngsten (direkt ins Amt gewählte) Präsidenten der Vereinigten Staaten erschossen hat: John Fitzgerald Kennedy.
Wenn Ihr Euch jetzt fragt, was das auch nur entfernt mit einem Freizeitpark zu tun hat: Six Flags – Sixth Floor
Na, schreit das nicht geradezu nach ner Verschwörungstheorie? Wahrscheinlich hat die CIA Ihre Finger da ihm Spiel.
Im Deutschen hingegen würde das Museum wohl das Fünfte-Stock-Museum heißen, da die Amis ja, anders als wir, die Stockwerke schon im Erdgeschoss anfangen zu zählen. Über das Attentat gibt es ja unzählige Mutmaßungen. Konnte Oswald von dort überhaupt treffen und vor allem drei Schüsse innerhalb von 8 Sekunden aus einem Repetiergewehr abfeuern? War wirklich interessant einmal zu sehen, wie weit das nun wirklich von dort oben entfernt ist.
Und ich muss sagen, ich muss keine Ausbildung als Scharfschütze haben, um von dort oben nen vorbeizuckelnen Präsidentenkopf zu treffen.
Natürlich war auch hier mal wieder das Fotografieren verboten, aber ich habs mir trotzdem nicht nehmen lassen, in alter Geheimdiensttradition ein paar versteckte Schüsse aus der (kaputten) Hüfte zu machen.

Im siebten Stock war das Fotografieren dann zwar auch verboten, aber da weniger Aufpasser da waren, hab ich ein paar bessere Schnappschüsse machen können.


Wer sich wundert, wieso dort Pylonen auf der Straße stehen:
Gerade heute war dort ne riesige Gay Parade, wofür die Straße abgesperrt wurde. Die Parade entpupptes sich jedoch als Demo gegen die Proposition 8, die die gleichgeschlechtliche Ehe in Kalifornien für verfassungswidrig erklärte.
Ein Riesenaufgebot, wie man sieht. Tatsächlich waren fast mehr Polizisten zum Abriegeln der Demo vor Ort als Demonstranten.
Die 12h auf den Beinen im Freizeitpark habe ich mir dann nicht zugetraut, also mussten wir leider umdisponieren. Irgendwas wo ich nicht so lange stehen und laufen musste und das wenigstens entfernt mit unserer eigentlichen Vorhabung zu tun hatte. Also entschieden wir uns für das Sixth Floor Museum, das ja auch noch auf unserer ToDo-Liste stand.
Das Sixth Floor Museum heißt deshalb so, weil am 22. November 1963 vom sechsten Stock dieses ehemaligen Lagerhauses für Schulbücher Lee Harvey Oswald den 35. und bisher jüngsten (direkt ins Amt gewählte) Präsidenten der Vereinigten Staaten erschossen hat: John Fitzgerald Kennedy.Wenn Ihr Euch jetzt fragt, was das auch nur entfernt mit einem Freizeitpark zu tun hat: Six Flags – Sixth Floor
Na, schreit das nicht geradezu nach ner Verschwörungstheorie? Wahrscheinlich hat die CIA Ihre Finger da ihm Spiel.
Im Deutschen hingegen würde das Museum wohl das Fünfte-Stock-Museum heißen, da die Amis ja, anders als wir, die Stockwerke schon im Erdgeschoss anfangen zu zählen. Über das Attentat gibt es ja unzählige Mutmaßungen. Konnte Oswald von dort überhaupt treffen und vor allem drei Schüsse innerhalb von 8 Sekunden aus einem Repetiergewehr abfeuern? War wirklich interessant einmal zu sehen, wie weit das nun wirklich von dort oben entfernt ist.
Und ich muss sagen, ich muss keine Ausbildung als Scharfschütze haben, um von dort oben nen vorbeizuckelnen Präsidentenkopf zu treffen.
Natürlich war auch hier mal wieder das Fotografieren verboten, aber ich habs mir trotzdem nicht nehmen lassen, in alter Geheimdiensttradition ein paar versteckte Schüsse aus der (kaputten) Hüfte zu machen.

Im siebten Stock war das Fotografieren dann zwar auch verboten, aber da weniger Aufpasser da waren, hab ich ein paar bessere Schnappschüsse machen können.


Wer sich wundert, wieso dort Pylonen auf der Straße stehen:
Gerade heute war dort ne riesige Gay Parade, wofür die Straße abgesperrt wurde. Die Parade entpupptes sich jedoch als Demo gegen die Proposition 8, die die gleichgeschlechtliche Ehe in Kalifornien für verfassungswidrig erklärte.
Ein Riesenaufgebot, wie man sieht. Tatsächlich waren fast mehr Polizisten zum Abriegeln der Demo vor Ort als Demonstranten.

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