Montag, 19. Januar 2009
Der Alltag tritt ein…
Das ging ja ziemlich schnell. Angekommen und die üblichen leidigen Arbeiten müssen verrichtet werden. Nahrung besorgen und Sport treiben!
Unsere Vorfahren scheinen uns da was voraus gehabt zu haben. Sie haben nämlich noch beides gemeinsam erledigt.
Also nachmittags erst mal den nächstgelegenen Walmart abgecheckt.

O-H---M—Y-----G-O—O---O—D!!!
Ich wollte doch nur was zum Abendessen besorgen. So viel Auswahl! So viel leckere Sachen! Aber wie alles im Leben, das gut ist, ist das meiste auch ungesund.
Und bei der Nahrung in USA hat man immer den Drang nach dem Essen sofort nen Marathon zu laufen, um wenigstens ein Viertel der aufgenommenen Kalorien zu verbrennen.
Apropos Marathon: Was macht man bei 15-20° C im Januar?
Natürlich Joggen und die Siedlungen erkunden.
Auf meiner Jogging-Tour um die örtliche Highschool, hab ich doch tatsächlich das Staatstier von Texas getroffen. Nein, nicht das große, sondern das kleine:
Den Armadillo (auf Deutsch: Gürteltier). Echt ein putziger Geselle, der sich beim Aufräumen seiner Behausung nicht hat stören lassen. Er hat wohl grad das Laub vor seinem Bau mit seinen Krallen zusammengerecht, die mit bis zu 15 cm immerhin die längsten Krallen im ganzen Tierreich sind. Der Armadillo ist übrigens das einzige Tier, das durch seine niedrige Körpertemperatur das Leprabakterium in sich tragen kann. Na, da sag noch jemand, dass man hier nix lernt. So genug klug geschissen. Und es wurde Abend und es wurde Morgen. Ein zweiter Tag...
Unsere Vorfahren scheinen uns da was voraus gehabt zu haben. Sie haben nämlich noch beides gemeinsam erledigt.
Also nachmittags erst mal den nächstgelegenen Walmart abgecheckt.

O-H---M—Y-----G-O—O---O—D!!!
Ich wollte doch nur was zum Abendessen besorgen. So viel Auswahl! So viel leckere Sachen! Aber wie alles im Leben, das gut ist, ist das meiste auch ungesund.
Und bei der Nahrung in USA hat man immer den Drang nach dem Essen sofort nen Marathon zu laufen, um wenigstens ein Viertel der aufgenommenen Kalorien zu verbrennen.
Apropos Marathon: Was macht man bei 15-20° C im Januar?
Natürlich Joggen und die Siedlungen erkunden.
Auf meiner Jogging-Tour um die örtliche Highschool, hab ich doch tatsächlich das Staatstier von Texas getroffen. Nein, nicht das große, sondern das kleine:
Den Armadillo (auf Deutsch: Gürteltier). Echt ein putziger Geselle, der sich beim Aufräumen seiner Behausung nicht hat stören lassen. Er hat wohl grad das Laub vor seinem Bau mit seinen Krallen zusammengerecht, die mit bis zu 15 cm immerhin die längsten Krallen im ganzen Tierreich sind. Der Armadillo ist übrigens das einzige Tier, das durch seine niedrige Körpertemperatur das Leprabakterium in sich tragen kann. Na, da sag noch jemand, dass man hier nix lernt. So genug klug geschissen. Und es wurde Abend und es wurde Morgen. Ein zweiter Tag...
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nblonner
Jet? Ja lag!
Montag sind wir ziemlich früh aufgestanden, wollten wir doch die deutsche Autovermietung noch erreichen, bevor die dicht machen. Sind ja immerhin sieben Stunden Zeitunterschied. Hatte ne nette Dame am Apparat, die sich um alles kümmerte. Dauerte zwar noch einen Tag und die versprochene Email kam auch nie an, aber anscheinend passt jetzt alles mit unserem Mietwagen.
Na denn, happy go lucky in einen vielversprechenden Tag. Wo war übrigens der viel beschriebene Jetlag? So fit bin ich noch nie in nen Montag Morgen gestartet. Da schlauchen mich meine deutschen Partywochenenden aber eindeutig mehr.
Was wir an unserem ersten Tag in Plano getan haben?
Schon mal nach einem Appartement umgeschaut, da wir das Hotel nur für eine Woche angemietet hatten. Wir dachten uns, dass es einfacher wäre, direkt vor Ort ne Unterkunft zu suchen. Ohweija, wie wir uns da geirrt haben sollten…
Wieso wir nicht bei der Arbeit waren?
Na wir sind doch nicht doof. Haben uns für den ersten Tag gleich nen Feiertag ausgesucht. Den MLK-Day. Ja, richtig gelesen MLK. Na was heißt das wohl?
Blöder Touri, wie ich bin, hab ich auch erst mal gestutzt, als wir nachmittags an ner Highschool vorbeigefahren sind, vor der folgende Meldung stand: School closed for MLK-Day
Holy Cow. Denen scheint ihre Milch ja wirklich heilig zu sein.
Nunja, diese Milch war jedoch schwarz, hatte am 23.08.1963 einen Traum und wurde am 4. April 1968 in Memphis erschossen. Na hats geklickt?

Genau, Martin Luther King!
To be continued…
Na denn, happy go lucky in einen vielversprechenden Tag. Wo war übrigens der viel beschriebene Jetlag? So fit bin ich noch nie in nen Montag Morgen gestartet. Da schlauchen mich meine deutschen Partywochenenden aber eindeutig mehr.
Was wir an unserem ersten Tag in Plano getan haben?
Schon mal nach einem Appartement umgeschaut, da wir das Hotel nur für eine Woche angemietet hatten. Wir dachten uns, dass es einfacher wäre, direkt vor Ort ne Unterkunft zu suchen. Ohweija, wie wir uns da geirrt haben sollten…
Wieso wir nicht bei der Arbeit waren?
Na wir sind doch nicht doof. Haben uns für den ersten Tag gleich nen Feiertag ausgesucht. Den MLK-Day. Ja, richtig gelesen MLK. Na was heißt das wohl?
Blöder Touri, wie ich bin, hab ich auch erst mal gestutzt, als wir nachmittags an ner Highschool vorbeigefahren sind, vor der folgende Meldung stand: School closed for MLK-Day
Holy Cow. Denen scheint ihre Milch ja wirklich heilig zu sein.
Nunja, diese Milch war jedoch schwarz, hatte am 23.08.1963 einen Traum und wurde am 4. April 1968 in Memphis erschossen. Na hats geklickt?

Genau, Martin Luther King!
To be continued…
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nblonner
TV? Total!
So fertig wie ich am Vortag war, habe ich es mir trotzdem nicht nehmen lassen, noch die 74 Fernsehkanäle im Hotel zu erkunden. Hatte artig die Hand vor Augen, denn wer Talk Talk Talk auf Pro7 kennt, weiß natürlich, dass im US-Fernsehen nur fette, meist dunkelhäutige Degenerierte rumspringen, die sich entweder vor laufender Kamera entblößen, sich gegenseitig vermöbeln oder wahlweise entblößt aufeinander einschlagen. Und so kurz vor dem Schlafen gehen, wollte ich mir dann doch nicht den Magen verderben. Also habe ich nur immer wieder kurz durch die Finger gespickelt…und was sahen meine fantastisch aussehenden aber ohne Kontaktlinsen mal gar nix sehenden grün-blau-braun-grauen Augen?
Was geht ab?
Die Simpsons, Futurama, Friends, Two and a half man, Malcom in the middle, Dr. House, LOST!!!, richtige Sportarten wie Basketball und Football und Extreme Sports und nachmittags schon Spielfilme wie Lethal Weapon, A Few Good Men, Forrest Gump…jeden Tag, jederzeit…
Ein TV-Schlaraffenland der Superlative. Und das war nur das nationale Fernsehprogramm der Ostküste. Wie glücklich muss ein Amerikaner sein, der sich Cable leisten kann? Ich dachte immer, die Deutschen kopieren alles von den Amis…dann adaptiert dieses Fernsehprogramm für unsere GEZ-Gebühren, ihr SÄCKE!!! Und nicht das Fernsehprogramm, das den Amis immer nachgesagt wird. ;-)
Was geht ab?

Die Simpsons, Futurama, Friends, Two and a half man, Malcom in the middle, Dr. House, LOST!!!, richtige Sportarten wie Basketball und Football und Extreme Sports und nachmittags schon Spielfilme wie Lethal Weapon, A Few Good Men, Forrest Gump…jeden Tag, jederzeit…
Ein TV-Schlaraffenland der Superlative. Und das war nur das nationale Fernsehprogramm der Ostküste. Wie glücklich muss ein Amerikaner sein, der sich Cable leisten kann? Ich dachte immer, die Deutschen kopieren alles von den Amis…dann adaptiert dieses Fernsehprogramm für unsere GEZ-Gebühren, ihr SÄCKE!!! Und nicht das Fernsehprogramm, das den Amis immer nachgesagt wird. ;-)
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