Schon auf dem Parkplatz draußen haben wir übrigens mehrere Schulbusse gesehen, was wir jedoch erblicken, als wir zum eigentlichen Touranfang kommen, lässt zumindest mir leicht die Sprache verschlagen: Ein ganzer Haufen Grundschüler samt Lehrkräfte. Putzig!
Aber nun fühl ich mich noch mehr fehl am Platze. Sind denn keine anderen Erwachsenen hier?
Und da erblicke ich sie und wünsche mir zum fünfzigsten Mal heute, ich wäre zu Hause im Bett geblieben (hab ich schon erwähnt, dass ich endlich mal ausschlafen hätte können?): Die restlichen Erwachsenen scheinen geradewegs aus dem Film Cocoon entsprungen zu sein. Da wahrscheinlich außer Natascha, keiner der hier Mitlesenden (liest überhaupt jemand mit? *g*) den Film Cocoon kennt, hier ein paar Tipps, auf was ich hinaus will: Graue Haare, runzlige Haut, Menopause, Rollstuhl, Windeln.
Ja genau: Heute hatte also nicht nur die örtliche Grundschule sondern auch das nahegelegene Altenheim Ausgang. Cool! Da passen wir ja gnadenlos rein, ich ja sozusagen in beide Kategorien.
Die eigentliche Besichtungstour war noch unspektakulärer als ich es mir vorgestellt hatte. Viel blabla, noch mehr blablabla und noch viel mehr blublub. Ach übrigens: Wir hatten heute 22°C Außentemperatur, während wir hier inner verstickten Offset-Druckerei rumgammelten *d’oh*.
Hab absolut nichts gesehen, was ich nicht schon im Internet gelesen oder bei der Sendung mit der Maus über ne Gelddruckerei gesehen hätte. Hab ich eingangs also noch geschrieben, dass ich eines besseren belehrt worden bin. Das war gelogen!
Notiz an mich: Werde nicht zu einer Sightseeing-Heuschrecke, die meint alles gesehen haben zu müssen. Carpe diem, aber richtig!
Nachdem ich Viktor zu seiner SciFi-Convention gefahren hatte, hab ich mich erst mal in die Sonne gepackt. Wat mut, dat mut!
