Freitag, 27. Februar 2009

ConDFW 2






Convention

noun 1 a large meeting or conference. 2 a way in which something is usually done. 3 socially acceptable behaviour.

— OXFORD ENGLISH DICTIONARY.

SciFi Convention

noun 1 a meeting of predominantly large people. 2 something that is usually done a lot here: eating. 3 the place where socially acceptable behavior goes to die.

— VIKIPEDIA.

All joking apart, the people there WERE really, really, I mean reeeally large. That is, those that weren't comically thin.

But let's start at the beginning. I've never been to a Con before. Which probably is more a function of my living quite a ways away from anywhere such exquisite events take place than of any conscious decision of mine. So when I first read about ConDFW, which was to be a very convenient 8 miles from our hotel, I wasn't sure what to expect.

The problem with being a ConVirgin (yes, they do call it that) as opposed to a virgin (no modifiers) is that you usually don't have all that much, err... secondary informational material that prepares you for the experience. Or at least I have yet to see "Barely legal - ConVirgins panelling for the first time!".

Add to that the Guests of Honor, David Weber and Jim Butcher, both of whom I've read (one book each) and felt rather meh about and a price tag of $35 and you got yourself one very double-minded Viktor. Is it really worth it to shell out 35 bucks just to see two authors I don't feel very strongly about and do... well, whatever else it is that people do at those things? It didn't help that I couldn't even have them sing my copies of their books, seeing as how there is an ocean between me and those copies right now.

Fortunately a higher power intervened to make my decision for me. The mighty Bruuuuuuust! Steven Karl Zoltán Brust, to be exact, announced he would grace ConDFW with his presence. Thus it was decided: I needed to pop my ConCherry™! No, they don't call it that, but I think it's witty.

Day 1 - Friday, 20th Feb 2009

ConDFW XIII is hosted by the Crowne Plaza Hotel and occupies the whole lobby and several adjacent large meeting rooms, as well as most rooms on the 2nd and 3rd floor.

Parts of the lobby with guests trickling in, Friday afternoon.

Brust doesn't show up to his scheduled signing at 3 p.m. Nobody knows where he is.

Day 2 - Saturday, 21st Feb 2009

Brust is supposed to be on a panel at 10 a.m., so I force myself and Nico out of bed, so I can make it to the Crowne Plaza hotel before that time. Despite having enjoyed myself on Friday, I'm still anxious. Brust not showing up would definitely be a huge downer.

Nico drops me off at 9.57 a.m. I rush straight towards the panel room, almost running over a guy dressed all in leather with a funny hat.

"Hey Steve! I was waiting for you yesterday!", bubbles forth from my mouth before I've even managed to turn around to follow Steve motherf*ing Bruuuust outside again. D'oh! WTF? How is that the first thing I say to the guy?!

Lighting his smoke he says, "Really? I just got here."
We talk some while he enjoy his cigarette. It turns out he didn't even know he was scheduled for a signing on Friday and he immediately offers to sign my book after the panel.

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At this point you might have noticed the attention grabbing hat Steve is wearing.

Comparison of brusts wiki picture, my picture, his author foto (years!)


Donnerstag, 26. Februar 2009

Ich mal wieder...

Die letzten Tage hatte ich nicht wirklich viel Zeit, um ein Post zu verfassen. Nach der Arbeit sind wir abends eigentlich immer gleich noch weitergezogen.

Dienstags war mal wieder Kino angesagt. Da ich ja bekennender Owen Wilson Fan bin, hatten wir uns diesmal für Marley and me entschieden, in dem auch Jennifer Aniston mitspielt. Kann ich wenigstens behaupten, ich hab seinen letzten Film gesehen, falls Owen dieses Jahr noch einmal nen Selbstmordversuch startet, nachdem der letzte ja schief ging. Wie wir vergangenen Sonntag bei der Oscar-Verleihung gesehen haben, kann sich so ein Suizid ja ziemlich positiv auf die Karriere auswirken. Dumm nur, dass es einem nicht mehr viel bringt...

Mittwoch hab ich dann ein neues Fitnessstudio mittels 7-Day-Trial-Pass ausprobiert.
Und was soll ich sagen, das Fitnesscenter ist ein wahrer Palast. Wie ich so zu der im Internet angegebenen Adresse fahre, fällt mir kurz vor dem Ziel ein riesiger Bau zu meiner Rechten auf. Ein paar hundert Meter weiter, ist dann ein riesiger Wegweiser auf dem LIFETIME Fitness steht. Mitten im Nirgendwo steht ein gigantisches Center...


... (bessere Bilder folgen) und dort gibt es so ziemlich alles, was das Sportlerherz begehrt. Eine ganze Etage mit Fitnessgeräten. Ein riesiger Cardio-Bereich mit dutzenden Laufbändern, Ergotrainern, Fahrrädern, Steppern...dazu noch ein Schwimmbad, mehrere Basketball- und Squash-Courts, Tennisplätze, Kletterwände, Saunas...abartig! 24 Stunden, 7 Tage die Woche offen. Ich würd glatt dort einziehen, wenn ich hier leben würde :o)

Abends sind wir dann noch in nen Improv Comedy Club gegangen, wo Nachwuchskünstler ihr Können unter Beweis stellen konnten. Unser Host Rudy Rush, hat die Zuschauer, die nicht wenige waren, an diesem Abend gut eingestimmt auf die Action die folgen sollte. Leider hielten die Kandidaten (eigentlich 12 an der Zahl, von denen aber nur zehn auftraten) aber nicht, was Rudy uns versprochen hatte.
Ich hab echt bis kurz vor Ende der Show gerätselt, wieso ich nicht so recht lachen konnte. Anfangs überlegte ich noch: "Kann es sein, dass ich die falsch verstehe?".
Dann dachte ich mir: "Blick ich die Witze vielleicht nicht?","Bin ich zu dumm für diese Art Humor?"

Nachdem ich so also sukzessive alle möglichen Gründe aufgedröselt und beiseite geschoben hatte, kam mir der Geistesblitz und Heureka, ich hatte die Lösung: "Ey Mann, die sind so schlecht!"
Okay, ich will nicht alle über einen Kamm scheren. Es waren auch ziemlich witzige und chaotische Elemente dabei, aber auch viel Fäkalhumor und mit diesem haben die meisten versucht, die fehlende Klasse wett zu machen. Johnny Fucking Edwards (der Name ist Programm) zum Beispiel hat haarklein seine Analspielchen erklärt...das muss dann wirklich nicht sein...


Donnerstag war dann der heißeste Tag bisher hier in Plano. Wir hatten rund 80° Fahrenheit, was etwa 27°C sind. Und wir durften in nem arschkalten Lab rumsitzen und arbeiten. Die Amis und ihre Klimaanlagen. *argh*
Heute war das Wetter dann natürlich schon wieder grottig und am Wochenende solls noch beschissener werden. Is ja klar. Wieso sollte es hier auch anders sein als in Deutschland?

Wann bekomm ich hier endlich einmal meine wohlverdienten paar Stunden Sonne ab?! *heul*

The Cooking Game



Went to our hotel room to have lunch today.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Google Analytics

I've always wondered about people telling me how they check their "blog-stats" first thing in the morning and then every 15 minutes. Now I know.

I installed Google Analytics a couple of days ago on this blog and ever since I've been avidly tracking the DOZENS of visitors we get each day.
You'd be surprised at just how many fascinating statistics Google can generate out of those couple visits. Everything from the exact time every one of you buggers spends here to how many times a day you brush your teeth. Here one of my favorite statistics:

Google knows where your house lives.

Edit: Due to overwhelming demand, the UK and Sweden:




Montag, 23. Februar 2009

Sport is Mord!

Vergangenes Wochenende war mal super gechillt. Während Viktor auf seiner SciFi-Convention war, war ich samstags nur shoppen und bin herum gehangen. Kein Stress! Just relax. Von 7 Shops, die ich mir vorgenommen hatte, hab ich zwar gerade mal 2 Stück geschafft, aber ich bin ja noch ein Weilchen da...

Den Sonntag hab ich dann typisch deutsch verbracht: Auf der Couch abliegen und nichts tun. Fernsehen, im Internet surfen, kein Sightseeing! Und vor allem mal ausschlafen!
Also alles recht unspektakulär...

Heut mussten wir dann mal wieder was für unsere Pokerkünste tun. Mit unserer Teilnahme am Turnier im Rack Daddy's letzte Woche, sind wir nun ja offizielle Mitglieder bei AHL Poker. Mit jeder Turnier-Platzierung unter den besten 16, bekommt man Punkte gut geschrieben. Bringt uns zwar nicht viel, macht aber fun. Heut wieder ein paar Punkte mit nem zwölften Platz abgestaubt und danach noch lustlos ein bisschen Pool gespielt.
Ehrlich gesagt, wäre ich dann heut doch lieber auf nem Rosenmontagsball gewesen, um mal wieder so richtig bis in die Puppen abzufeiern. :o)

Naja, aber für mich ist ein bisschen Schongang schon mal ne gute Sache. Gerade wo mein Körper mir ja nen Strich durch die Rechnung macht. Während mein Knie mehr und mehr aus der Schmerzgrenze rauskommt, beginnt jetzt meine Hüfte vom Radfahren zu schmerzen. So langsam stellt sich mir doch die Frage: "Sachma, wirste etwa alt?"
Sollte langsam zu sparen anfangen, damit ich mir ein hübsches künstliches Hüftgelenk in ein paar Jahren leisten kann und dazu vielleicht noch nen vollautomatischen AOK-Jopper. Echt panne!

Freitag, 20. Februar 2009

Hier kommt die Maus

Ein riesiger Shuttlebus nur für uns zwei beide, der uns dann noch ganze 100 Meter weit fährt. Alter Falter. Faules Pack hier! Aber da mein Knie ja hin ist, kommt mir das gerade recht.
Schon auf dem Parkplatz draußen haben wir übrigens mehrere Schulbusse gesehen, was wir jedoch erblicken, als wir zum eigentlichen Touranfang kommen, lässt zumindest mir leicht die Sprache verschlagen: Ein ganzer Haufen Grundschüler samt Lehrkräfte. Putzig!

Aber nun fühl ich mich noch mehr fehl am Platze. Sind denn keine anderen Erwachsenen hier?
Und da erblicke ich sie und wünsche mir zum fünfzigsten Mal heute, ich wäre zu Hause im Bett geblieben (hab ich schon erwähnt, dass ich endlich mal ausschlafen hätte können?): Die restlichen Erwachsenen scheinen geradewegs aus dem Film Cocoon entsprungen zu sein. Da wahrscheinlich außer Natascha, keiner der hier Mitlesenden (liest überhaupt jemand mit? *g*) den Film Cocoon kennt, hier ein paar Tipps, auf was ich hinaus will: Graue Haare, runzlige Haut, Menopause, Rollstuhl, Windeln.
Ja genau: Heute hatte also nicht nur die örtliche Grundschule sondern auch das nahegelegene Altenheim Ausgang. Cool! Da passen wir ja gnadenlos rein, ich ja sozusagen in beide Kategorien.

Die eigentliche Besichtungstour war noch unspektakulärer als ich es mir vorgestellt hatte. Viel blabla, noch mehr blablabla und noch viel mehr blublub. Ach übrigens: Wir hatten heute 22°C Außentemperatur, während wir hier inner verstickten Offset-Druckerei rumgammelten *d’oh*.
Hab absolut nichts gesehen, was ich nicht schon im Internet gelesen oder bei der Sendung mit der Maus über ne Gelddruckerei gesehen hätte. Hab ich eingangs also noch geschrieben, dass ich eines besseren belehrt worden bin. Das war gelogen!

Notiz an mich: Werde nicht zu einer Sightseeing-Heuschrecke, die meint alles gesehen haben zu müssen. Carpe diem, aber richtig!

Nachdem ich Viktor zu seiner SciFi-Convention gefahren hatte, hab ich mich erst mal in die Sonne gepackt. Wat mut, dat mut!

Money Factory

Tja, aber vorher wollte er noch die Gelddruckerei in Fort Worth anschauen. Da ich ja kein Spielverderber bin und außer endlich einmal auszuschlafen auch nichts anderes zu tun hatte, bin ich halt mal ohne richtige Lust mit zum Bureau of Engraving and Printing.
Geld drucken, bestimmt super interessant. *gähn*
Aber ich sollte eines besseren belehrt werden….

Erst mal haben wir uns wieder heillos verfahren. Diesmal waren aber nicht wir (naja nur teilweise) Schuld, sondern Google! Schicken die uns glatt mitten ins Nirgendwo.
Haben es dann aber dank unseres perfekten Orientierungssinnes doch noch gefunden. Dort angekommen, ertönt auch schon eine Stimme aus einem Lautsprecher, die über den gesamten Parkplatz zu vernehmen ist. Wir sollen doch bitte alle elektronischen Geräte, Kameras, Handfeuerwaffen, Messer, Pfefferspray usw. im Auto lassen.
Und dann gings ab durch den Scanner.
Meinen Autoschlüssel haben sie mir komischerweise nicht abgenommen. Man muss beim besten Willen kein Chuck Norris sein, um so nen Schlüssel als Dosenöffner für ne Halsschlagader zu verwenden. Okay, ich bin Horrorfilm geschädigt!


Draußen stand dann ein Shuttlebus für uns bereit...

Nix zu tun! Oder?

Okay, die Woche gabs nicht wirklich viel von mir zu hören. Hab mir am Dienstag beim Joggen endgültig das Knie geschrottet. Ich tipp auf ne Meniskusquetschung. Joggen fällt also die nächsten Wochen flach. Aber da die Schmerzen nur beim Laufen auftreten, weil da das Knie ganz durchgestreckt wird, bin ich halt auf Radfahren umgestiegen. Kann ja nicht angehen, dass ich keinen Sport mehr hier treibe, wo doch sonst nix zu tun ist.

Wo wir beim Thema nix tun sind:
Don hatte endlich ein Einsehen mit uns und ein anderes Projekt besorgt. Da wir anscheinend nicht mehr mit unserem eigentlichen Projekt weitermachen können, da das GPS-Modul nicht funktioniert und das Kamera-Modul erst in 4 Wochen eintreffen soll. Also durften wir die Entwicklerstiefel an den Nagel hängen, um sie gleich darauf wieder runterzuholen.
Die jetzige Aufgabe klingt sehr viel versprechend, auch wenn wir die erste Teilaufgabe schon in wenigen Stunden gelöst hatten, obwohl dafür einige Tage bis Wochen veranschlagt waren. Mal schauen, ob der zweite Teil auch so simpel wird.

Tja, und wenn man endlich mal was Richtiges zu tun hat, was macht man dann am besten? Rischtisch!!!! Urlaub!!!
Haben uns also heute frei genommen, weil Viktor nachmittags auf ne SciFi-Convention wollte…

Donnerstag, 19. Februar 2009

Texas Hold'em - Texas style!

It’s been 73º F and sunshine all day long. So maybe that explains why I had the urge to seek out the smokiest drinking hole in town and play some cards. It seems like a bar by the name of “Rack Daddy’s” got a weekly freeroll jackpot tournament going on Wednesdays.


6.59 p.m.: Nico and I sign up and teak our seats. Seems like there are 41 players, eight a table, so I figure it won’t hurt if we start at the same one. The Tournament Director, a guy in a baseball hat, shouts: “Blinds are twenty-five, fifty. Ever’body who’s plain’ poker, TAKE YOUR SEATS!”

7.00 p.m.: First hands are dealt! Let’s get this thing started!

7.05 p.m.: Feelin’ good. Sipping my Coors Lite I play some uncharacteristically aggressive hands. I lose a hand but manage to scare the other guys out of another and win some chips.

7.10 p.m.: Damn, my aggressive play seems be gaining momentum! I hit an Ace on the flop after raising pre-flop. At least half of the guys who called me must have thought “he can’t have something every time”. I check the flop, trying to lure the others into betting.

7.11 p.m.: Motherf@#*er! The turn reveals a six of spades, netting me two pairs! That hand is mine! I make a modest bet of one thousand chips, a seventh of our starting stack. Don’t wanna scare anybody out of that one. Even so, the guy next to me folds…

7.12 p.m.: Nico: “All in!”

There’s no chance you can have a flush and I’ve got the two highest pairs on the table. So if you wanna give me your chips….

Viktor: “Call.”

River card is a four of diamonds. Sure of the win I make to gather the chips in the pot in the same move as revealing my two high pairs… NOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO!!!!!!

7.13 p.m.: I got fuckin’ kicked out of the tournament – by Nico! Who the hell goes all-in for a shot at a four-high straight? WTF?! Not even fifteen minutes after getting here! I ex my Coors Lite and stomp off looking for the men’s room. Damn those smoking sons of butchers, if any one of you jerks blows a cloud in my face again I’ll….

Oh, wednesdays whiskey $3.00. Mmmmhhh, alcohol…


7.17 p.m. Sipping my whiskey on the rocks, I’m dividing my attention between Nico’s Hold’em table and the Mavericks vs. Nets game on the huge screen to my right. There’s another freeroll at 10 p.m. We’ll sit at separate tables.

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Nico actually makes it to the final table.

Jacky Jacket here (blondie just right of Nico) dominates the game, betting every hand and leveraging her high stack position. Eventually, her pocket kings kick out Nico. He finishes 6th out of 41, earning some AHL (Amateur Hold’em Leage) points.

Anyway, Rocky (and yes, that IS what people were actually calling him), whose blurry backside can be seen in the right hand bottom corner of the picture, beats Jacky Jacket in the heads-up.
AHL Poker rules:
At a jackpot tournament only the 1st place gets a chance at the jackpot: The Tournament Director and the winner each draw a card out of two separate decks. Only if the winner matches the Tournament Director’s card does he get the jackpot, e.g.: If the TD draws a jack, you also have to draw a jack to win. That puts your chances at about 1 in 14.
Rocky draws a six to the TD’s four. As a consolation price he gets a $15 bar tab and the jackpot for the next round is raised by $1 for every player. That puts the jackpot at $191.

We play again at 10 p.m. This time it’s Nico who gets sacked early on, while I make it to 15th place.

I guess I know what I’ll be doing next Wednesday.

Montag, 16. Februar 2009

Please do not touch...

Da wir bei unserem Ausflug ins Dallas Museum of Arts ein Combi-Ticket erstanden hatten, haben wir gestern noch den zweiten Teil unserer Museumstour eingelöst:
Die Besichtigung des Nasher Sculpture Center

Der Name implizierts: dort sind tatsächlich...ja...Skulpturen zu sehen. Darunter auch Werke von weltbekannten Künstlern wie Picasso und Rodin. Natürlich ist die Handycam auch hier wieder heiß gelaufen. Waren schon einige tolle Sachen dabei.
Unter anderem zwei Werke von Jonathan Borofsky, der Riesenskulpturen anfertigt und den ich zu meinem neuen Lieblingskünstler erkoren habe:

Jonathan Borofsky: Walking in the Sky

Wer sich über die Überschrift wundert, die habe ich gewählt, weil ich natürlich nicht die Griffel von der Kunst lassen konnte. Laufe ich also bei folgender Skulptur vorbei...

Mark di Suvero: "For W.B. Yeats"

...und höre mir auf meinem Audio-Guide die dazugehörende Nummer an. Und da wird mir doch tatsächlich erzählt, dass die Skulptur frei bewegliche Teile hat!! Ja, bist narrisch. Wenn das keine Einladung war. Ich also erst ganz unauffällig mit überkreuzten Armen an das Ding rangetreten und es vorsichtig mit dem Daumen angeschubst...
Und sie dreht sich doch: Wie geschmiert fängt das Teil an sich zu drehen.
Und wie ich sehe, dass die Seitenteile auch beweglich sind, werfe ich alle Vorsicht über den Haufen, um zu sehen, wie flexibel es nun wirklich ist. Drück hier rum und dort rum und ...
"Do not touch the sculptures, please!"
Oh Mann, steht doch tatsächlich so ein Spielverderber vom Museum vor mir und fordert mich auf, die Skulpturen nicht anzufassen. Ist ja wie bei ner Sammlung von alten Spielsachen. Wofür wurden diese Dinge hergestellt, wenn man nicht mit ihnen spielen darf?

"Oh, I'm sorry! I didn't know it's not allowed."
Wer's glaubt :D

Davor oder danach aufgenommen?

Sonntag, 15. Februar 2009

Fitness Center, Bücher und Kartenspiele

Tja, mit dieser Überschrift ist mein Samstag auch schon zusammengefasst.
Während ich mich nämlich samstags auf den Weg machte, um ein Fitness Center zu suchen, in dem ich die restlichen zwei Monate trainieren kann, bin ich über einen Half Price Books-Laden gestolpert, aus dem ich gleich gar nicht mehr raus wollte.

Aber von Anfang an:
Samstag Mittag hab ich mich also auf die Suche nach einem Fitness Center begeben und musste mit Graus feststellen, dass die Schweine hier nen armen (fast) jungen Studenten um seine Kohle bringen wollen. Wollen die doch tatsächlich für zwei Monate alle im Schnitt über 70$ von mir haben, wo ich doch nur zwei Mal in der Woche deren Gewichte benutzen will, damit mein Gewicht wegen dem Fast Food hier nicht soweit zunimmt, dass ich ein eigenes Gravitationsfeld aufbaue.
Da nun aber viele Fitnesscenter ne 7-Tage Trial Mitgliedschaft anbieten, werde ich die nächsten Wochen jetzt einfach im Wechsel die Studios "ausprobieren". Clever, nicht?
Wenn die mich verkackeiern wollen, dat kann ich auch. D'oh!

Auf der Rückfahrt von meiner Suchtour stolpere ich dann tatsächlich über einen Half Price Book Store. Dort werden gebrauchte Bücher, CDs, DVDs, Musik/Video-Kassetten und Software angekauft und zum halben Coverpreis oder billiger verkauft. Desweiteren haben diese Läden immer ne Clearance-Ecke, wo die "Ramsch"-Bücher für 1-3$ verscherbelt werden. Coole Sache! Wieso gibts sowas nicht in Deutschland?

Abends haben Viktor und ich dann ne hiesige Bar auserkoren, um den Bauerntölpeln dort mal zu zeigen, wie man richtig Poker spielt. Der Laden heißt Varsity Club und man kann dort mehrmals die Woche 4free an nem Texas Hold'Em Turnier mitmachen. Zu gewinnen gibt es 50$.
Also gut also, die fünfzig Bucks passen gut in meinen Geldbeutel. Deswegen angemeldet, gespielt...

...und als erster mit nem Full House gegen nen Vierling abgefahren. Dolle Wurscht. But I'll be back!

Samstag, 14. Februar 2009

Friday the 13th

Kein Datum ist so mit Aberglauben verbunden wie Freitag der 13. Schwarze Katzen, Leitern, zerbrochene Spiegel. Alles papperlapapp und Hokuspokus, oder ist doch was dran?

Scheißegal!
Gestern war die Premiere des neuen "Friday the 13th", ein Remake des altbekannten Slasher-Stoffes rund um den psychopathischen Jason Voorhees, der dann und wann mal gerne mit ner Machete Teenys meuchelt. Wenn man sich die Jugendlichen von heute so anschaut, kann man den armen Jason geradezu verstehen und würde ihm gern die Machete aus der Hand nehmen, um selbst ein bisschen...öhm...ja, neee...

In letzter Zeit sind Remakes von altbekannten Horrorstreifen ja tierisch angesagt:
Von "The Hill Have Eyes", "Dawn of the Dead" über "Halloween" bis zu "The Last House On The Left", der im März hier in USA in die Kinos kommt, wird alles neu aufbereitet, um dem jüngeren Publikum den Esprit der fast vergessenen Perlen des Horrorgenres näher zu bringen (oder, weil den Filmemachern halt einfach die Ideen ausgehen).
Da lacht natürlich auch das Veteranenherz. Während mich die Neuverfilmung der "Hügel der blutigen Augen" mit seiner überzogenen Gewaltdarstellung schon in seinen Bann gezogen hatte, war ich geradezu gefesselt von Rob Zombies Interpretation der Michael Myers-Reihe. Deshalb war ich natürlich gespannt, was man aus dem genauso betagten Jason Voorhees noch herausholen konnte.
Ich muss zugeben, dass ich nie ein wirklicher Jason-Fan war. Hab im Gegenteil zu den Nightmare on Elm Street Filmen auch nicht jeden Teil gesehen. Aber als richtiger Horrorfan, durft ich den Streifen an seinem Premierentag trotzdem nicht verpassen.

Als Produzent für diesen Flick zeichnet sich Michael Bay verantwortlich, der auch das Remake von Texas Chainsaw Massacre produzierte und 1998 einen der bedeutendsten Filme aller Zeiten auf Zelluloid gebannt hat: Armageddon mit Bruce Willis. Okay haltet mich verrückt, aber ich steh dazu. :-P

Aber zum eigentlichen Film:


Der Plot wird eingeführt mit einem Rückblick auf die Geschehnisse von 1980 und somit auf den ersten Teil, wo Jasons Mutter noch für die Morde verantwortlich war und schließlich ihr Ende durch Kopfabschlagen fand.
Es geht dann ziemlich schnörkellos weiter. Altbekannte Stilmittel werden verwendet, um die Fans in Schrecken zu versetzen. Darunter enervierendes Musikspiel und Passagen, bei denen mit lauten Special Effects der Herzschlag des gespannten Zuschauers um einige Schläge erhöht wird. Der Body Count zieht nach wenigen Minuten mit der Anzahl der Darsteller gleich und man fragt sich nach einer guten viertel Stunde: "What the f***?"
Und dann gehts erst richtig los! Mehr wird vom Plot nicht verraten...

Auch wenn der Film eigentlich nur altbekanntes zeigt, interpretiert er den Slasher-Stoff doch auf seine eigene Art. Jasons Geschichte wird um ein paar Nuancen weiter entwickelt und es wird teilweise abgerückt von den vorangegangenen elf Streifen. Dies tut dem ganzen aber keinen Abbruch, sondern verleiht ihm vielmehr seine eigene Note. Ich bin trotzdem zwiegespalten was die finale Bewertung angeht, da ich, verwöhnt von den bisherigen Remakes, einfach mehr erwartet habe. Aber vielleicht bin ich dazu auch einfach zu wenig Verfechter dieser Slasher-Reihe.
Also sage ich, man kann ihn definitiv einmal ansehen, als wahrer Jason-Fan ist er natürlich absolute Pflicht.

Little known facts:
Die krankhafte Angst vor einem Freitag den 13. nennt man übrigens Paraskavedekatriaphobie...

Donnerstag, 12. Februar 2009

Improve your language by using less words

Ich bin jetzt endlich dahinter gestiegen, wieso ich mir so verdammt herb tue beim Englisch-Sprechen. Am Wortschatz kanns nämlich kaum liegen. Hab wahrscheinlich nen größeren Wortschatz als die meisten Rednecks hier.
Mein großes Problem ist aber, dass ich im Deutschen allzu gerne mit Worten spiele und mit nicht ganz alltäglichen Vokabeln jongliere.
Leider versuche ich hier in Amiland meine schönen Satzkonstruktionen 1:1 ins Englische zu übersetzen, wobei ich natürlich kläglich scheitere, da dazu dann doch mein Englisch-Vokabular einfach nicht ausreichend ist. Deswegen muss ich mir einerseits angewöhnen simplere Wendungen zu verwenden und andererseits nicht erst den Umweg über die Deutsche Sprache zu nehmen, sondern gleich in der Fremdsprache zu formulieren.
Hört sich doch relativ trivial an...


Wenns doch auch nur so spielend in die Praxis umzusetzen wäre.
Man könnte sich fast wünschen ein Einfaltspinsel mit einem Wortschatz von 2000 Worten zu sein. Solche Leute müssen es verdammt einfach haben, eine neue Sprache zu lernen und zu sprechen, müssen sie doch nur genau die 2000 Begrifflichkeiten pauken, womit sie dann wunderbare Eins-zu-Eins-Translationen herbeizaubern können.

Merke: Denke simpel, verwende/verschwende möglichst wenige Worte!

Gestern hab ich das folgendermaßen versucht (es ging um Filesharing - genauer: um Bittorrent):
"The tracker addresses the addresses by addressing them via the address. So the clients address the tracker which addresses the other clients, so they can address eachother without knowing the addresses of eachother."

Man beachte die kunstvolle Verwendung des Wortes "address", dass sich sowohl als Substantiv als auch als Verb missbrauchen lässt. Als Verb lässt es sich natürlich auch substantivieren, womit wir es auch als Gerundium verwenden können. Tolle Sache, was? Ein wundervoller Satz, der aus pretty much wenig Begriffen besteht.
Und das beste ist: Während der semantischen und syntaktischen Norm nahezu perfekt Folge geleistet wird...

...ergibt der Satz mal überhaupt sowas von keinen Sinn!

Dienstag, 10. Februar 2009

Lets twist again...

Sind grad vorhin aus dem Kino zurück gekommen, wo wir Yes Man mit Jim Carrey angeschaut haben (ganz passabel). Aber zum Wesentlichen:
Während in Oklahoma heute schon der erste Tornado gewütet hat, erklangen bei uns in Plano gerade die Warnsirenen. Im Moment stürmt und gewittert es wie Sau. Hagel wurde angesagt, is aber noch nicht zu sehen. Im Fernsehen wurden Tornadowarnungen ausgesprochen. Scheint voll ab zu gehen hier...und wir sind mittendrin statt nur dabei. YEAH!!! Wie würde Arni sagen: "Äktschn" :o)

Ansonsten ging die Woche nämlich noch nicht viel ab.
Gestern bekam ich wieder mal Nachricht vom Helpdesk bezüglich meines Safeword Tokens, das mir ja bekanntlich den Zugang von außerhalb auf unser Alcatel-Netzwerk ermöglichen soll. Und was haben sie mir geschrieben?
Haben mir nen Link zu nem weiteren Anmeldeformular geschickt! Ich dreh noch durch...
Naja...hab ja noch ein paar Wochen hier...

Dafür kam heute endlich mein Datalink-Kabel an, damit ich mein Bugbundle wieder klar Schiff machen konnte. Irgendwie schade - jetzt wo das Ding wieder läuft, hab ich keine Ausrede mehr, wenn ich stundenlang im Internet rumsurfe. Aber schlau wie ich bin, surfe ich natürlich nur auf deutschen Seiten rum, da kann ich wenigstens behaupten, dass es was wichtiges ist. Nur dumm, dass StudiVZ so klickibunt ist und so viele Bilder hat. :-D

Sodele - während ich den Post vollendet habe, hat sich das Wetter auch schon wieder beruhigt. Schade eigentlich. Aber is eh zu dunkel, um gute Fotos zu machen :o)

In diesem Sinne...
"Gute Nacht Amerika, wo immer Sie sind"

Sonntag, 8. Februar 2009

Nachts im Museum

Ja, die Überschrift ist wirklich passend. Um nämlich genug Zeit für die Besichtigung des Dallas Museum of Art zu haben, mussten wir tatsächlich Sonntag Nacht um 10am aufstehen. Geht ja mal gar nicht! Aber Sehenswürdigkeiten in Dallas haben leider meist nur bis spätestens 5pm geöffnet, weswegen man ziemlich früh da sein sollte, damit man auch alles besichtigen kann.
Da is nun wiederum gut, dass die Bars nur bis 2am aufhaben, so hatten wir ja genügend Schlaf, um heute früh aufzustehen. Wir sind dann aber trotzdem erst kurz nach 12 Uhr losgekommen. Aber es sollte dicke reichen...

Die Fahrt verlief im Vergleich zum Vortag verhältnismäßig unspektakulär, dafür gestaltete sich die Parkplatzsuche in Dallas Downtown heute aufwendiger, als noch beim letzten Mal. Da wir aber keine Parkgebühren zahlen wollten wie in Fort Worth, sind wir also ein paar Mal im Kreis gefahren, bis wir endlich ziemlich nah zum Museum einen schönen Parkplatz ergatterten.


Über Kommentare, wofür das "2 Cab Stand" steht, wären wir sehr verbunden, denn das wissen wir bis heute noch nicht richtig einzuordnen.

Da hatten wir also nen perfekten Abstellplatz, während der Touristenpöbel 50m weiter 9$ für nen Parkplatz löhnten. Schön blöd. :)
Vor dem Museum haben wir dann erst mal mit Anubis posiert, damit wir wenigstens etwas von der Tutenchamun-Ausstellung mitbekommen haben. Für diese Austellung hätten wir nämlich rund 30$ zahlen müssen, wozu wir beim besten Willen keinen Bock hatten. Wenn ich vergammeltes Fleisch sehen will, dann gugg ich in den Kühlschrank. Dat is gratis. ;-)


Ups, war ich das etwa???

Das Dallas Museum of Art ist verhältnismäßig klein. Hab mir ehrlich gesagt mehr erwartet. Ich hab trotzdem nen Haufen Fotos gemacht, die ich wohl irgendwann mal im StudiVZ hochladen werde. Hier werd ich nur mal meinen Favourite reinstellen:

Isser nich putzig?

Da sind wir nun also extra so früh aufgestanden und waren dann doch schon eine Stunde vor Schließung mit der Besichtigung fertig. Naja, dafür haben wir ja auch nur 4$ gezahlt. Aber war trotzdem scheee...

Samstag, 7. Februar 2009

Coole Musik - komische Leute ...

Drinnen bot sich uns ein nicht gerade berauschender Anblick.
Die Pinte war noch ziemlich leer, was sich im Laufe des Abends aber noch ändern sollte. Wir also an die Bar, was zu trinken geordert und uns dann frech an den vordersten Tisch direkt vor die Bühne gesetzt. Keine Ahnung, wieso der leer war; haben schon überlegt, ob das vielleicht der Tisch der Band ist, aber unverschämt wie wir sind, hatten wir nun also die beste Aussicht.

Die erste Band - eigentlich eine Ein-Mann-Truppe - war grad noch am Spielen, als wir ankamen. Ein ältlicher Cowboy, der mit verrauchter Stimme seine Country-Style Lieder zum Besten gab. Naja, von Liedern konnte man kaum sprechen. Eigentlich hat er nur Oneliner zu seiner Klampfe geplappert. Arni hatte mit seinem Einzeiler "I'll be back!" in Terminator mehr Text als dieser Cowboy in seinen Lyrics. Aber die Musik war trotzdem klasse. Und ständig hatte er ne Kippe im Mund.
In Texas darf man nämlich in den meisten Bars und Clubs rauchen. Das ist natürlich schlecht für mich. Hätte ich vergangene Woche in Fort Worth schon fast einen Rückfall erlitten, war ich heute froh, gefahren zu sein, so dass mein Alkoholkonsum in Grenzen blieb und das Verlangen nach einer Kippe einigermaßen kontrollierbar.

Nachdem die erste Band fertig war, standen noch zwei Gruppen aus: Shurman ...


... und Goldcure


Und was soll man sagen, die haben richtig gerockt. Man konnte einfach nur mitgehen, bei der Musik. Während das Publikum bei Shurman noch richtig abging, wurde Goldcure gar nicht mehr richtig gewürdigt. Schade eigentlich, aber dem Leadsänger schien das auch egal zu sein.
So klasse die Musik war, so miserabel war wieder mal die Frauen-Quote.
Im LBG konnte selbst ein 2-Fingriger Metzger die hübschen Damen an einer Hand abzählen.

Nightlife

Kaum wieder gesundet, galt es heute weiter das Nachtleben zu erkunden und dafür hatten wir uns einige Bars und Clubs rausgesucht, die wir im Laufe des Abends noch ansteuern wollten. Unser einziger Gegner dabei sollte die Zeit sein...
Das Problem hier in Plano und Dallas ist nämlich, dass die meisten Clubs und Bars schon um 2 Uhr nachts Sperrstunde haben. Wo wir in Deutschland grad mal mit dem Vorglühen fertig sind, schließen hier schon wieder die Schuppen. Traurig aber wahr.

Aber davon lassen wir uns trotzdem nicht abschrecken. Gemäß dem Dogma, lieber ne halbe Party, als gar keine, sind wir also um 9 Uhr abends zur ersten Bar in Dallas losgezogen: Lakewood Bar & Grill (kurz LBG)

Dort sollten heute Abend drei Live-Bands spielen.
Die Fahrt dorthin war schon ein Erlebnis für sich. Unter der Überschrift: "Leichen pflastern meinen Weg" bin ich wie ein richtiger Texaner die Straßen entlanggebrettert und von Fahrspur zu Fahrspur gehoppelt, um das schleichende Pack hinter mir zu lassen. Und wie ich grad wieder am Überholen bin, seh ich keine 10 Meter voraus das Schild zu derjenigen Straße, zu der wir eigentlich wollten. Mir bleibt komischerweise noch genug Zeit, um Viktor mitzuteilen, dass wir da eigentlich abbiegen müssten. Im selben Augenblick reiß ich das Steuer in voller Fahrt nach rechts rüber und schneide den gerade Überholten derart, dass meine Reifen quietschen und das Heck leicht ausbricht. Wie im Fernsehen! Voll geil. :o)

Am Ziel angekommen, überrascht uns das LBG doch glatt mit seiner Größe. Es ist nämlich zumindest von außen noch kleiner als es das Internet vermuten ließ. Und am Eingang dann die nächste Überraschung: Wollen die doch 7$ Cover von uns. Okay, man gönnt sich ja sonst nichts, hol also 20$ raus und will sie dem Nachwuchsbouncer mit seinem Irokesenhaarschnitt grad in die Hand drücken, da fragt er mich, welche Band ich denn sehen will.
Öhm...scheiße...das muss ne Fangfrage sein! Ich bin völlig perplex. Will der etwa für jede der drei Bands 7$ haben? Schweinerei, Abzocke...wollt schon auf dem Absatz kehrt machen, da erklärt er uns aber, dass die Kohle direkt an die favorisierte Band ginge. Ahja: "Divide it!" - Und rein...

Review zu Punisher: War Zone

Freitag Abend waren wir noch in unserem Lieblingskino und haben Punisher: War Zone geschaut. Naja, für 2$ kann man ja eigentlich nichts falsch machen. Eigentlich...


Eines vorweg: Der erste Teil war definitiv besser! Und das heißt schon einiges. War der erste doch schon ziemlich grottig.

Hintergrund:
Frank Castle war ein Cop bis seine Familie bei einem Picknick in einem Park von der Mafia getötet wurde, weil sie Zeugen einer Exekution wurden. Frank schwor daraufhin Rache und wurde zum Punisher, der versucht die Bösen auf eigene Faust auszurotten.

Story des Films:
Frank Castle alias the Punisher ist wieder mal auf seinem Rachefeldzug gegen die Bösewichte. Diesmal legt er sich gleich zu Anfang mit dem Bösewicht Billy „the Beaut“ Russoti an, den er in eine Glaszerkleinerungsmaschine wirft. Billy überlebt schwer entstellt, schwört seinerseits Rache und nennt sich fortan Jigsaw.
Der Punisher, der seinen Rachefeldzug endgültig beenden will, da er bei seiner Jagd auf Billy aus Versehen einen Undercover FBI Agent tötete, sieht sich gezwungen doch noch einmal dem Bösen gegenüber zu treten…

Meinung:
Hört sich doch nach ner Wahnsinnsstory an, oder? *gähn*
Der Film fängt schon komplett überzogen und lächerlich an:
Ein Mafia-Anwesen.
Das erste Auftreten des späteren Jigsaw-Darstellers Dominic West.
Er spielt seine Rolle derart schlecht, dass man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Wie kann man auch einen Engländer einen Italiener spielen lassen?
Dann tritt der Punisher auf. Mord, Totschlag und Splattereffekte bis zum Erbrechen.
Auf jeden noch so kleinen Tötungsakt wird knallhart mit der Kamera draufgehalten, bis der letzte Knochensplitter aus dem Bild geflogen ist. Diese Anhäufung von Splattereffekten hätte man von einem frühen Werk Peter Jacksons erwartet, nicht aber in einer Hollywood Marvel Produktion. Eigentlich ja genau mein Ding!

Was dann aber übel aufstößt ist der Umstand, dass man ab und an versucht die Story in den Mittelpunkt zu drängen, um Franks zerrüttetes Inneres darzustellen. Da wird seine Familie noch mal im Rückblick gezeigt, dann wieder den Punisher spielenden Ray Stevenson, dem man entweder ein paar Tropfen Wasser ins Gesicht gespritzt oder Zwiebeln unter die Nase gehalten hat, damit er Tränen in den Augen hat.
Und warum das? Damit auch der letzte Pazifist in der hintersten Reihe mit ausgestreckten Finger schreit: „Recht hatter! Alle umbringen soller!“
Es wird versucht, eine Rechtfertigung für all die Grausamkeiten, die sich dort abspielen zu finden. Das geht angesichts des überzogenen Gorefaktors aber gründlich daneben.

Entweder ein ethisch hinterfragendes Werk oder eben ein persiflierter Splatterfilm. Beides zugleich geht einfach nicht!
Wenn der Film also rigoros auf der Splatterschiene gefahren wäre, dann hätte ich ihm ja durchaus eine gewisse Absicht zum Slapstick und Klamauk zugesprochen. So verkommt das Werk aber zur unbeabsichtigten Lachnummer im Wert von 22 Mio. US-Dollar, dessen Effekte nur über die nicht vorhandene Handlung und die miserablen Schauspieler hinwegtäuschen sollte.

On the road again

Endlich wieder fit...
gestern wieder mal beim Arbeiten gewesen. Die Leute hier nehmen irgendwie kaum Notiz von einem. Wo in Deutschland wenigstens der ein oder andere fragt, wie's einem geht bzw. wo man war, wird man hier genauso begrüßt (oder halt nicht) wie jeden Tag.
Entweder gibts hier das Wort Neugier nicht, oder die Texaner sind derart eigenbrötlerisch, dass sie ihr Umfeld wirklich nicht interessiert!

Well, on the days that Nico was not at work, we DID speak about him... mostly though it was me making remarks about how he only pretends to be sick during our team meetings on Tuesdays and Thursdays.
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Viktor

Aber irgendwie fehlen hier eh diese aufgeschlossenen Menschen, von denen mir vor meiner Abreise alle erzählt haben. Muss wohl wirklich am Bundesstaat liegen.
Ich hab ja nicht unbedingt damit gerechnet, dass man mal abteilungstechnisch was unternimmt am Wochenende, aber zumindest hätte ich erwartet, dass die Abteilung teilweise geschlossen zum Mittagessen geht. Aber hier? No way!

Man sitzt an seinem Schreibtisch, dreht sich mittags mal kurz um und muss feststellen, dass sich wieder einmal alle klammheimlich verdrückt haben. Und kurz vor Feierabend dann gleich nochmal das Gleiche: Nur selten vernimmt man mal ein seeya oder bye.
Die haben echt den Dreh raus, wie sie ohne viel Aufsehen den Raum/die Firma verlassen. Komische Leuts hier...

Mittwoch, 4. Februar 2009

Grippaler Infekt

Tja, jetzt hats mich endgültig erwischt.
Dienstag Morgen hab ich Schüttelfrost bekommen und ich fühlte mich, als hätte ich nen Truck mit meinem Körper gestoppt. Die letzten zwei Tage hab ich nur das Bett gehütet und mich auskuriert.
Ich war seit rund 15 Jahren nicht mehr richtig krank, dann komm ich nach Texas und mich hauts weg. Hier scheint wirklich alles größer zu sein, selbst die Bazillen. So hab ich mir meinen Urlaub...öhm...Aufenthalt hier nicht vorgestellt... :(

Da nicht viel passiert ist, hier mal zwei Videos von vergangenem Samstag über die regionalen Fahrgewohnheiten.
1. Die HOV-Lane:



2. Geschwindigkeit

Montag, 2. Februar 2009

Neue Arbeitswoche...

Meine Erkältung wird immer schlimmer. Im Geschäft Unmengen an Taschentücher verbraucht, weil meine Nase nur noch läuft und läuft und läuft.
Dafür kam mich Squirry mal wieder besuchen:


Mittags haben wir mal kurzerhand unseren Wagen aufgetankt. Für 20 Dollar den ganzen Tank gefüllt:


Gegen Abends wollt ich dann noch ein letztes Mal ein Kernel-Upgrade meines Bugbundles machen, worauf dieses dann abgestürzt ist. Wie heißt es am Roulette-Tisch so schön: „Rien ne va plus.“ - Nichts geht mehr!
Tja, wo das Ding schon nicht mehr geht, kann ich ja eigentlich nach Hause gehn.

Sonntag, 1. Februar 2009

Super Bowl Evening

Der Tag, auf den alle gewartet hatten: Das Finale der National Football League (NFL) stand an. Es spielten die Pittsburgh Steelers gegen die Arizona Cardinals.


Am Freitag gaben uns unsere Kollegen ja noch einige Tipps mit auf den Weg, wo wir das Spiel anschauen sollten und wir haben uns schlussendlich fürs Bone Daddy’s in der Spring Valley Road entschieden.
Und was das für ne Wahl war! Vergesst die Wahl Barack Obamas zum Präsidenten, dies war die Wahl des Jahrtausends und vergesst, was ich über das Hooters schrieb!

Man wusste sich gar nicht zu entscheiden, ob man nun das Football-Spiel in einem der rund 20 übergroßen LCD-Fernseher über oder das Spiel der weiblichen Reize direkt vor uns genießen sollte. Fantastisch. Bezaubernde Frauen, atemberaubende Beine, sagenhafte Hintern, überwältigende Dekolletes…
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!

Man war derart abgelenkt, dass man beinahe James Harrisons 100 yard interception return touchdown verpasst hätte. Aber ich hab ihn gesehen. Ich war live dabei!!!
Die Steelers haben schließlich mit 27:23 ihren sechsten Super Bowl gewonnen.

Wer jetzt auf Fotos wartet: Vergesst es! Bin so sehr auf Wolke Sieben geschwebt, dass ich die Welt um mich rum vergessen hab.
Sport + Alkohol + Fastfood + süße Frauen = Primärhirn aus = Sekundärhirn ein