das Austin-Wochenende kann wohl nicht mehr getoppt werden und so heißt es, die nächsten Wochen hier noch runter zu reißen, auf den Urlaub zu freuen und natürlich auf den Rückflug nach Hause.
Nach vergangener Woche liegen jetzt genau noch 8 Arbeitstage vor uns und dann ist erst mal Urlaub angesagt, den wir auch noch richtig planen müssen. Zumindest haben Viktor und ich diesmal das selbe Ziel (na hoffentlich): Houston und danach irgendwo am Strand liegen und die Zeit genießen!
Aber wie schon im vorvorherigen Post erwähnt, liegt in diesen acht Tagen noch einiges an Arbeit vor mir. Letzte Woche hab ich bei meinem Teil des Projektes endlich einen Durchbruch erzielt und kann somit in die Endphase starten. Den Projektbericht muss ich auch noch schreiben, wobei ich zumindest schonmal eine grobe Gliederung habe, was mir das Schreiben ziemlich erleichtern wird. Und dabei werde ich den selben Tipp beherzigen, den ich auch Tobi schon letzte Woche gegeben habe:
Da ich diesen Bericht definitiv nicht bei der VWA einreichen werde, schreib ich ihn relaxt runter und zieh mir keinen Stress mit Quellensuche und/oder affektierten Satzkonstruktionen rein.
Aber was war nun so los letzte Woche?
In einem Satz: nicht sehr viel!
Bis Donnerstag war alles relativ erwähnungsunwürdig, aber dann:
Wie wir auf der Fahrt zu einem Post Office waren, rammt uns doch tatsächlich einer von hinten mit seinem Auto. Aber von Anfang an:
Wir waren grad Richtung Süden auf dem Weg zu einer Poststelle, damit ich noch ein paar Postkarten abschicken konnte (ja, ich hab meine Lieben nicht vergessen!), als vor uns plötzlich der Verkehr wegen einer Ampel zum Erliegen kommt. Geistesgegenwärtig tritt Viktor auf die Bremse und kriegt das Auto gerade noch vor dem Vordermann zum Stehen. Ich gleich in den Seitenspiegel gespickelt, ob erstens der Hintermann das hoffentlich auch noch hinbekommt und zweitens, es kein Truck sein sollte, falls er es nicht schafft!
Kurz für Informatiker (erst weiterlesen, wenn Ihrs gelöst habt):
1. Bedingung: false
2. Bedingung: true
So war ich also innerhalb kurzer Zeit Zeuge zweier Auffahrunfälle, nur dass ich bei einem selbst beteiligt war. Im Rückspiegel hab ich auf jeden Fall einen viel zu schnell näher kommenden Toyota gesehen, der dumm wie Brot, anstatt ne Vollbremsung zu machen, nach rechts auf die Mittelspur zieht und uns trotzdem noch mit seiner rechten Stoßstange hinten links erwischt. Der Hirsch hatte echt noch Glück, dass auf der Mittelspur keiner war, sonst hätt der den glatt weggerammt.
Er also gleich auf den nächsten Parkplatz gefahren und so auch Viktor, der immer noch nicht ganz registriert hatte, was gerade geschehen war.
Naja, der Fahrer kam uns dann gleich entgegen und hat gleich alle Schuld auf sich genommen und gemeint, dass er versichert sei und mit seiner Versichertenkarte, die er uns in die Hand drückte, alles in Ordnung sei. Na gut, auf der Karte wird wohl alles drauf stehen und so entließen wir den Typen, samt seiner Familie, ohne die Polizei gerufen zu haben. Wenigstens das Kennzeichen hab ich mir noch notiert, wenn ich es schon nicht für nötig hielt, ihn nach seinem Führerschein zu fragen.
Wie wir wieder zu unserem Auto laufen, lehnt sich ein älterer Herr aus dem Fenster seines Vehikels und fragt, ob wir einen Zeugen bräuchten. Hmmmm...
Er sei direkt hinter dem Unfallverursacher gefahren und könnte für uns aussagen. Ob wir auch alle Daten von dem Typ hätten? Ein Versicherungsschein würde in USA wohl nicht viel bringen, vor allem nicht, wenn er auch noch vom vorherigen Jahr ist, wie wir im Nachhinein bemerkt haben.
Na spitze! Es sollte also doch nicht so einfach werden. Eher noch verwirrender...
Da an unserem Auto kein großer Schaden war, sind wir erst noch zur Poststelle gefahren, die natürlich zu hatte und danach nach Hause, wo wir auch gleich unsere Autovermietung kontaktiert haben. Die meinten dann, wir müssen, streng nach Vorschrift, zur Polizei und ein gelbes und blaues Formular ausfüllen bzw. unterschreiben lassen. Perfekt!
Aber es kommt noch besser....
Wir zur nächsten Polizeistation gebrettert, wo wir einem überaus freundlichen, ehrgeizigen und hilfsbereiten Officer am Empfangsschalter unsere Situation schilderten. Daraufhin drückt er uns ein blaues Formular in die Hand und meint, wir sollen das ausfüllen. Okay, und wie wird dann weiterverfahren?
Sollen wir hinten auf dem Formular nachlesen!
Ja, aber wie läuft das dann genau? Benötigt er keine weiteren Daten?
Hinten auf dem Formular!!
Aha, super, wir benötigen aber laut Autovermietung auch einen gelben Zettel.
Der nette Officer greift unter den Tisch und zaubert tatsächlich ein gelbes Kaninch...Formular hervor. Und wozu sind nun die beiden Formulare genau und was müssen wir noch beachten?
Steht hinten drauf!
Okay, Gott sei dank haben wir auf dem Absatz kehrt gemacht und das Revier verlassen, sonst hätten sie wirklich nen Grund gehabt mich einzubuchten. Ich hab mich ja jetzt schon öfter hier über die Unfreundlichkeit bzw. hingerotzte Arschfreundlichkeit aufgeregt, aber nun war ich tatsächlich auf 180!
Bis wir wieder zu hause waren und nochmals bei der Autovermietung angerufen hatten, war der Zorn dann erst mal verflogen. Vielleicht sollte ich es nächstes Mal wirklich mal mit Jesus probieren, damit ich nicht immer gleich so zornig werde:

Ende vom Lied: Unsere Car Company hat jetzt erst mal alle Daten von uns aufgenommen und will das ausgefüllte Formular, wenn wir das Auto abgeben.
So viel Stress wegen nem leichten Lackschaden, der wahrscheinlich nach ner gründlichen Reinigung sowieso nicht mehr sichtbar sein wird.
Tja und wo wir bei Autos sind:
Die Formel 1 hat ja bekanntlich vergangenen Freitag wieder angefangen. Der Wahnsinn, was im ersten Rennen schon abging. Das lässt auf einiges mehr hoffen. Leider hat der Penner von Kubica unseren Vettel abgeschossen (okay, eigentlich wars andersrum, aber ey). Aber ich freue mich auf jeden Fall schon auf die nächsten Rennen.Aber dann in Deutschland. Ich war das ganze Wochenende damit beschäftigt einen ansehnlichen Livestream im Internet zu finden, damit ich auch das Qualifying und Rennen anschauen konnte. Die Qualität ließ zwar schließlich zu wünschen übrig, aber zumindest hab ich alles gesehen.
Ansonsten war das Wochenende mal wieder ziemlich kalt (von 30° letzte Woche auf 2° runter), was mich aber nicht weiter störte, konnte ich so endlich meinen Blog auf den neuesten Stand bringen und mußte nicht draußen in der Kälte rumhetzen, um eine Beschäftigung vorzutäuschen. Um ehrlich zu sein habe ich nach der Erfahrung in Austin schon mit Plano und Dallas abgeschlossen und muss eigentlich nichts mehr gesehen haben. Irgendwie hab ich auch absolut keinen Bock mehr, die Southfork Ranch zu besichtigen, nur weil jeder sie besichtigt, wenn er nach Dallas kommt.
Deshalb hab ich mir das auch aus dem Kopf geschlagen. Ich bin ja nicht jeder! ;-)
Was jetzt noch ansteht vor unserer Tour nach Houston ist zumindest das Six Flags noch zu besuchen und unsere Sportveranstaltungen, für die wir schon Karten haben und auf die ich mich besonders freue. Morgen Abend geht es mit der WWE Supershow im American Airlines Center in Dallas los :o)
Wünscht mir also viel Spaß...
PS: Am Freitag war ich dann auf der Poststelle und konnte es mir nicht nehmen lassen, von der Schnelligkeit der Angestellten ein Video zu machen. Und stellt Euch vor, in anderen Läden wie Walmart oder im 99cent Shop sind die noch viel, viel schneller...

Viel Spaß mit der WWE...du SACK!!!!
AntwortenLöschenSACK SACK SACK SACK SACK SACK SACK!
Von meinem Schatz auch ein herzliches "du Sack"!
He he he...mach schöne Fotos, aber nicht nur von den Divas, gelle?
Vielen, vielen Dank... *g*
AntwortenLöschenmeine Handycam wird wohl aber nicht ausreichend sein, um in den dunklen Hallen anständige Fotos zu machen, but I'll try ;-)