Freitag, 30. Januar 2009

Dieser Weg...

Ich hab ziemlich schlecht geschlafen. Hab mich am Vortag schon mies gefühlt, weil ich’s beim Sport übertrieben hatte (ne kleine Runde Mitleid wäre jetzt angebracht!).
Dafür ging der Morgen schon geil ab, Viktor is heute gefahren und er hat gleich ne neue Route gefunden...

Viktor: Nah, if this little street, which looks exactly the same as the 5 we just passed, really WERE a highway on-ramp there would be street signs....

Texas Transportation Authority: Omfg, rofl - street signs?! WTF for? You don't know your highway on-ramps by heart, you ain't got no business driving on our Texan roads, y'all!
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edit Viktor



Voll klasse…Einen $ gezahlt, damit wir auf den George Bush fahren durften…ein Spottpreis, manche würden Millionen bezahlen, um über George Bush zu fahren…okay, der Witz ist langsam ausgelutscht. War das letzte Mal, ich schwör!


Dafür haben wir einiges Neues gesehen. Zum Beispiel nen Subway, den wir noch nicht kannten.


Der restliche Tag verging schleppend. Hab mich wirklich nicht gut gefühlt und so richtig produktiv war ich auch nicht. Nunja, als wir um fünf Abends nach Hause aufgebrochen sind, haben noch alle ihr Tipps für kommenden Sonntag Super Bowl zum Besten gegeben: Hooters, Bone Daddy’s, Twin Peaks

Die Homepages sehen ja vielversprechend aus. Aber wer die Wahl hat…

Donnerstag, 29. Januar 2009

Heute Morgen war’s nicht allzu eisig, dafür umso nebliger.


Gegen abends war das Wetter aber wieder einigermaßen passabel, so dass wir zum Joggen gehen konnten und ich mich derart verausgabt habe, dass es sich noch rächen sollte…

Ansonsten ist nicht wirklich viel passiert heute, außer, dass wir Luft an unseren Reifen nachfüllen mussten und dafür 75 Cent bezahlt haben! Kapitalistenschweine – kassieren sogar die Luft ab. Tankstelle: SHELL!!!


Die letzten Tage war viel Schreibarbeit angesagt. Wer kam eigentlich auf die dumme Idee mit dem Blog? Hab ja gar keine Freizeit mehr *g*

Gestern war’s wohl richtig glatt:


Ich war's aber (diesmal) wirklich nicht!

Mittwoch, 28. Januar 2009

Schlaraffenland Texas

Nicht so genau auf die Stimme am Schluß achten, das is wohl grad ne Schwuchtel vorbeigelaufen!


Und so sah das Auto in schöner Auflösung aus, während vom Baum die Eiszapfen fielen:

Wednesday morning - working from home

Immaculately prepared and eager to start our working day we step out of the hotel and make our way to our black Chevrolet Cobalt, discovering it in this sorry state:


Next time the weather channel promises icy rain and dangerous driving conditions we might give them more credence. After hours of valiantly trying to de-ice the car with our bare hands we give up and head back to our room.


Back there an email from our boss Don awaits us: He and the team probably won’t come in to work today either.

Guess we’ll just work from home then.


Dienstag, 27. Januar 2009

Guest blogging: Viktor


That's me... horsing around in downtown Dallas.

Since I will be using this blog as a resource for a report I have to write up about my time in the US, I'll keep this in English.

The Indian from Servicedesk

Da ich immer noch nichts von meinem Safeword Token gehört hatte (ihr erinnert euch?), dachte ich, es wird mal Zeit, beim Helpdesk anzurufen.
Wie sich das für einen richtigen Helpdesk gehört, war am anderen Ende der Leitung ein Inder. Kurz gefasst: aneinander vorbei gelabert.
Er meinte, dass von mir keine Daten vorliegen würden und ich das Ding erneut beantragen solle. Daraufhin hab ich ihm erklärt, dass ich beim letzten Mal nicht meinen Vorgesetzten angeben konnte und somit die Bestätigung ins Leere lief.
Kein Problem, meinte er, er würde mir am Telefon erklären, wo ich das richtige Formular finden würde. Aha! Es gab also noch ein anderes, richtiges Formular.
Da ich aber keinen Zugriff hatte, meinte er noch, dass er mir ne Email mit dem Link schicken würde...und dann war Stille...

Eine Minute...nichts…rauschen…
zwei Minuten…was treibt der da am anderen Ende?
Drei Minuten…ich fange an zu überlegen, ob er mir zuletzt vielleicht ne Frage gestellt hat und jetzt seit drei Minuten auf ne Antwort wartet…
vier Minuten…das gibt’s doch nicht! Just in dem Augenblick, wo ich nachhaken will, erklingt seine Stimme: „I've just sent you an email. Did it arrive?“
Öhm, hab ich ihm nicht grade (naja vor fünf Minuten) erklärt, dass ich genau deswegen anrufe, weil ich keinen Zugriff auf meine Emails habe? Also erklär ich ihm, dass ich hoch ins Office muss und dort nachsehen werde. Hab mich artig bedankt und wir haben uns verabschiedet. Netter Inder.

Ich also hoch in Dons Büro. Und mich erst mal verlaufen. Großraumbüro, pah!
In einem Raum habe ich dann ein bekanntes Gesicht gesehen. Unser IPhone-Guru Snehal. “I’m looking for Don’s office! Do you know where …” – “Yeah, right behind that wall, but he isn’t here at the moment” – “Oh, I know, he sent me to check my emails in his…” … ich lauf weg, weil mir die Worte fehlen.
In Dons Büro meld ich mich also an, check meine Mails und kann mir ein Lachen kaum verkneifen. Jetzt ging mir ein Licht auf, wieso der Inder sich minutenlang nicht gemeldet hatte. Er hat mir ne ellenlange Email geschrieben, in der er mir haarklein erklärte, wie ich zum gewünschten Formular komme…Für so wenige Klicks schreibt er nen Aufsatz von 5000 Wörter? Hält der mich für doof? Wahrscheinlich! Jemand der 8$ für ein Sandwich am Flughafen bezahlt, muss nicht ganz dicht sein…nunja ich klick mich also durchs Intranet und finde schließlich das Formular. Der heilige Gral zu dem coolen „physical device“, um meine Emails von außerhalb der Firma zu checken!!!
Wie geil ist das denn?

Ich öffne also das Formular und seh eine Anmeldemaske. Ich also meine Corporate ID eingetragen und mit meinem Passwort verifiziert und freue mich schon darauf im nächsten Fenster die Daten von Monika Schleifer, meiner Vorgesetzten, einzutragen, als mir ein bekannter Satz ins Auge springt, in dem mir erläutert wird, dass soeben eine Email an meinen Manager geschickt wurde, der das approvaln darf, woraufhin ich ne Benachrichtigung bekomme…wie jetzt?
WELCHER MANAGER??!!!

Montag, 26. Januar 2009

Was ging sonst noch ab?

Squirry kam mich in der Firma besuchen:



Wir mussten das Zimmer wechseln, weil unsere Beanstandungen vom Vortag nicht so schnell gefixt werden konnten:

Alles ist größer. Die Zwiebeln natürlich auch:

No Sex, no drugs, nur Rock’n’Roll?

Seit über ner Woche keine Kippe mehr geraucht, kein Alk getrunken und die Weiber hier sind fett. Kann ich ja gleich zu den Franziskanern gehen…aber apropos Franziskaner:
Is zwar kein Weißbier, aber ich hab mir nen Sixpack Budweiser geholt:


wie es mir mit dem selbsternannten King of Beers erging, könnt Ihr auf folgendem Video sehen:

The first shopping spree!

We spend several hours wandering the vast expanses of one of 4 local Wal-Mart Supercenters, where after the nice people at Wal-Mart pack our bags two items apiece. Which makes carrying them somewhat difficult. Then again, what do I know? They probably have their reasons…


Nico the pack-mule:


Now that we’ve got our groceries, the way for our first home-made meal since our arrival in Plano, TX is paved. After a week of fast food we’re finally able to cook anything we want! Naturally, here's what we came up with:

What a day!

Dies war ein Tag, an dem man mal besser im Bett liegen bleiben sollte.
Parkplatz, Alcatal:
Will ausparken. Cool, vor mir ist kein Auto. Kann ich ja vorwärts ausparken. BUMM! ZACK! PENG! (Yeah, Adam West als Batman rockt). Ja leck mich, was geht ab? Ich sitz auf…ich konnte ja mal gar nix dafür, wie dumm sind denn die Amis, überall auf den Parkplatz Begrenzer aufzustellen?
Seit wann sind die Teile denn da? Müssen die glatt morgens gemacht haben *inLuftguggundpfeif*


Abends dann zu unserer Killing…öhm Shopping Spree gefahren. Beamt sich doch glatt so ein Penner von der rechten Seite aus dem Nichts in unseren Rückspiegel, während wir abbiegen wollten. Sachma, allet im Lack, oda wat?

Sonntag, 25. Januar 2009

Resümee und ein paar Bilder




Sodele, die erste Woche war also geschafft, ziemlich ereignisreich, wenn ich das jetzt alles so lese. Mal schauen, was die nächste Woche so in Petto hält für uns.
Hoffentlich wird's kein Albtraum, denn die Elmstreet is nicht weit von hier:
Oh my God, where's Freddy?

Ey Mann, wo ist mein Auto?

Bevor es wieder nach Hause ging, hieß es erst mal, das Auto wieder zu finden.
Die letzten Minuten habe ich Euch dokumentiert:

Dallas, Downtown

Yeah, auf diesen Schock sind wir erst mal losgezogen - zur Innenstadt von Dallas, umso richtig die Sau rauszulassen. Am nächsten Tag könnten wir ja blau machen, scheiß drauf.
Vollgas bis zum Ende. War alles geplant!


Womit wir nicht gerechnet hatten:
Dallas Downtown war leer! Sonntag Abend ist die verdammte Stadt ausgestorben?!
Wo waren die Leute nur alle abgeblieben. Die einzigen Menschenseelen die unterwegs waren, waren Obdachlose, die uns hie und da angequatscht haben. Der ersten hab ich noch drei Quarter zugesteckt, mit anderen hab ich zumindest das ein oder andere Wort gewechselt - kann ganz schön schwer sein, Menschen zu ignorieren. Dachte immer, ich sei gut im Penner-Ignorieren.


Aber wo waren denn nun alle Leute. Ich hab mich so gefreut, mal wieder ein ansehliches weibliches Wesen zu erblicken, nachdem ich seit ich hier war nur fettes, hässliches, altes Fleisch zu Gesicht bekam!
Auf unserer Erkundungstour durch die Stadt, sind wir dann irgendwann auf den Grund gestoßen. Und er war grauenhaft!
Hooters!


Frauen! Halbnackte Frauen, die Bier servieren und Fastfood verteilen. Wo bin ich hier gelandet. Wie sexistisch, frauenverachtend, niederträchtig…

...einfach herrlich, fantastisch, mit einem Wort: Gorgeous!!!
Wenn es einen Himmel gibt, dann wird er so ausschauen (nur billiger). Der Schuppen war komplett überfüllt. Der einzige Laden in ganz Dallas, wo die Hölle los war…
Verständlich Männer, oder?

...hello Homestead Studios

Mittags haben wir unsere letzte Besichtigung; bei Monique. Eigentlich wissen wir schon so gut wie sicher, dass wir die Zimmer bei ihr nicht nehmen werden, weil sie inklusive Nebenkosten auf 1050$ kommen sollten.
Wir fahren aber trotzdem hin und lernen eine nette Dame kennen, die uns herzlich begrüßt und uns begeistert von ihren Katzen erzählt, während sie uns rumführt. Die Zimmer wären ausreichend groß, jedoch ist eines davon leider unmöbiliert und es gibt nur einen Fernseher im Wohnzimmer. Dafür hätte sie Internet…können wir nicht irgendwie Monique und Cameron zusammen bringen? Die machen mir beide so nen einsamen Eindruck. Und alle wären wir zufrieden. :o)
Leider werden wir Monique später am Abend absagen müssen…

Nun gut, wir fahren also schweren Herzens zu einem unserer Notfallpläne.
Notfallplan A waren die Intown Suites und Plan B die Homestead Studios. Beides sind Extended Stay Hotels. Bei den Intowns hätten wir uns einen Raum teilen müssen - das war eigentlich nur ein Zimmer, in das man zwei Betten reingequetscht hat. Also entschieden wir uns schließlich für Plan B: die Homestead Studios.
Etwa 40 qm Wohnfläche sind hier in Schlafzimmer, Wohnzimmer mit angrenzender Küchenzeile und Bad unterteilt. Während die ersten zwei Wochen Viktor im Schlafzimmer haust, verweile ich auf der ausklappbaren Couch im Wohnzimmer. Danach wird gewechselt. Für diese noble Unterkunft bezahlen wir dann doch nur 600$ pro Monat…geht doch, oder?


600$ PRO NASE!!! 1200$ im Monat für 40 qm! Die spinnen die Amis!

Naja, kann man nix machen, war so ziemlich das billigste und einfachste, was wir finden konnten, aber wir werden die Craigslist die nächsten Wochen im Auge behalten. Bei unserem Einzug haben wir übrigens gleich festgestellt, dass die Schiebetür zum Badezimmer schief hängt, und somit nicht abgeschlossen werden kann, der Fernseher im Schlafzimmer nen Rotstich hat und ne Pfanne fehlt! Also haben wir das alles am Empfang gemeldet und sind los gezogen…

Good bye Comfort Inn...

Es ist also Sonntag, der Tag an dem wir unser Zimmer im Comfort Inn verlassen müssen. Zur Erinnerung hier noch ein kleiner Videoschnipsel, der unser Zimmer nochmals in aller Pracht zeigt:

Samstag, 24. Januar 2009

Role Models

Abends waren wir dann noch im Kino. Viktor hatte schon Mitte der Woche ein günstiges Kino ausgemacht, in dem etwas „ältere“ Filme, wie der neue Bond, The Dark Knight oder The Transporter für 1.50$ zu sehen sind.
Viktor machte den Vorschlag in Role Models zu gehen. Ich hab nur Sean William Scott gehört und war sofort Feuer und Flamme. Für alle Unwissenden da draußen: Steve Stifler aus American Pie!
Aber es war Samstag Abend, deshalb war der Film teurer und hat somit 2$ gekostet. Verdammte Abzocke! Meine Jumbo-Packung Popcorn hat übrigens das dreifache gekostet. Aber ich hab sie leer bekommen. Auch wenns ziemlich schwer war. Vor lauter lachen, kam ich nämlich kaum zum Knabbern.
Den Film kann ich einfach nur weiter empfehlen. Kommt übrigens am 26. Februar in die deutschen Kinos. Unbedingt anschauen!

Zur Abwechslung mal Videos

Okay, sind nur mit der Handy-Cam aufgenommen und demnach ziemlich grottig, aber was solls :)
Hier ein Video, wie man in Texas so rumfährt. Kleiner Crashkurs:
An Ampeln darf man prinzipiell auch bei rot rechts abbiegen, außer ein Schild schreibt etwas anderes vor. Außerdem darf auf mehrspurigen Straßen, sofern kein anderer Hinweis gilt, sowohl rechts als auch links überholt werden. Das ist ne ganz schöne Herausforderung. Da fühlt man sich stellenweise wie Schumi, wenn man rechts und links durch das Gedränge hüpft.



Und hier noch ein Video des Teiches vor der Kirche:

Oh mein Gott

Cameron haben wir am nächsten Tag leider absagen müssen, das Internet war dann doch wichtiger als der ein oder andere Lachflash am späten Abend - dafür hatten wir Samstag noch einen Eintrag in Craigslist gefunden und für Sonntag nen Besichtigungstermin ausgemacht. Bei Monique, die zwei Katzen hat (wollte erst den Muschi/Pussy-Witz bringen, aber irgendwo muss ich doch das Niveau hochhalten. Immerhin liest vielleicht auch Tobi mit).

Die Zeit war jetzt wirklich knapp. Unser Hotel war nur bis Sonntag gebucht, also haben wir den ganzen Samstag rumtelefoniert, sind rumgefahren und haben Apartments besichtigt. Nix, niente, nada! Da drehst am Rad…Aber zumindest hatten wir zwei Notfallpläne in Petto, falls alle Stricke reißen. So lebte es sich gleich ein bisschen leichter.

Bei unserer Besichtigungstour sind wir auch bei ner Megachurch vorbeigekommen, die wir dann einfach besichtigen mussten. Ein Agnostiker auf Abwegen. Würde ich über die Schwelle treten können, ohne vom Blitz getroffen zu werden?

Freitag, 23. Januar 2009

Cameron

Den übrigen Tag haben wir wieder mit Wohnungssuche verbracht, sind umher gefahren und haben uns schwarz geärgert, dass Apartments in Plano so ar***teuer sind. Langsam wurde die Zeit knapp…Aber wir hatten ja noch einen Besichtigungstermin bei Cameron, der bei Craigslist.com inseriert hatte.
Cameron wohnt in Garland in der Nähe der Galaxie-Road Ecke Esquire.

Entgegen meiner Prinzipien, waren wir schon 10 Minuten vor dem eigentlichen Besichtigungstermin vor Ort. Wenn ich etwas mehr hasse als zu spät kommen, dann sind es Leute, die zu früh erscheinen. Und so sollte sich auch unser präejakuliertes Auftauchen rächen. Getreu dem Motto, fünf Minuten zu früh ist genauso unpünktlich, standen wir vor der Hütte und klingelten was das Zeug hielt. Aber trotzdem wir von innen Geräusche hörten, machte niemand auf.
Während Viktor sich genervt zeigte, wurde mir schnell klar, dass es sinnvoller war, im Auto zu warten und erst mal die lokalen WLAN-Netze auf ihre Sicherheit zu checken. Also saßen wir im Auto die restliche Zeit ab, während wir über den Internetanschluss eines ahnungslosen Deppen schon mal die beste Rückfahrt-Route heraussuchten.
Pünktlich zum vereinbarten Termin standen wir wieder vor der Tür und klingelten erneut. Diesmal wurde uns Einlass gewährt - von einem älteren Herrn, der der uneheliche Sohn von Tom Selleck und Bruce Campbell sein könnte; so es ethisch vertretbar wäre, das Erbgut zweier Männer zu kreuzen…
Sellbell brachte uns zu Cameron, der gerade mit seinen Jungs in der Garage an einem Auto rumgeschraubt hatte. Typisch amerikanisch halt. Typisch amerikanisch sah auch Cameron aus. Ein bulliger Typ mit glattrasiertem Kopf, machte er trotzdem einen anständigen Eindruck. Die Zimmer, die er uns zeigte, waren klein, aber hätten ihren Zweck erfüllt. Cameron hat ne eigene Rock-Band, mit der er einmal in der Woche im Wohnzimmer probt. Ob uns das was ausmachen würde? Natürlich nicht!
Er und seine Kumpels seien anständige Jungs, meinte er dann weiter. Außer ab und an ein bisschen Weed, würden sie keine Drogen nehmen…WEED???
Wo ist der Mietvertrag? Ich zieh sofort ein!!!


Leider hatte Cameron kein Internet. Weed vs. Intranet. Ziemlich schwer…Darf ich das Weed noch mal sehen?

Barbeque und Alkohol

Freitag Mittag waren wir mit Vincent, Dai und Snehal bei Dickey’s Barbeque essen. Die drei Typen aus unserer Abteilung sind ziemlich locker drauf. Haben uns Tipps fürs Wochenende gegeben und noch gemeint, dass wir unbedingt nach Austin und/oder nach Florida zum Springbreak müssen. Wären sie nicht verheiratet, würden sie grad mitkommen.
Die Studentinnen dort würden auf Typen mit deutschem Akzent abfahren. Na, da bin ich doch froh, dass ich meinen texanischen Akzent an Gate 33B in Atlanta zurückgelassen hab.


Nach dem Lunch (Barbeque war zwar lecker, aber viel zu wenig) sind wir noch in den Getränkeladen neben Dickey’s gegangen. Die haben da ne Auswahl an alkoholischen Getränken. Abartig. Da fallen einem die Augen raus. Hatten sogar Paulaner Hefeweizen im Angebot. Oh Gott….*lechz*

Aber Alkohol in USA ist im Vergleich zu Deutschland ziemlich teuer.