Montag, 26. Januar 2009

Was ging sonst noch ab?

Squirry kam mich in der Firma besuchen:



Wir mussten das Zimmer wechseln, weil unsere Beanstandungen vom Vortag nicht so schnell gefixt werden konnten:

Alles ist größer. Die Zwiebeln natürlich auch:

No Sex, no drugs, nur Rock’n’Roll?

Seit über ner Woche keine Kippe mehr geraucht, kein Alk getrunken und die Weiber hier sind fett. Kann ich ja gleich zu den Franziskanern gehen…aber apropos Franziskaner:
Is zwar kein Weißbier, aber ich hab mir nen Sixpack Budweiser geholt:


wie es mir mit dem selbsternannten King of Beers erging, könnt Ihr auf folgendem Video sehen:

The first shopping spree!

We spend several hours wandering the vast expanses of one of 4 local Wal-Mart Supercenters, where after the nice people at Wal-Mart pack our bags two items apiece. Which makes carrying them somewhat difficult. Then again, what do I know? They probably have their reasons…


Nico the pack-mule:


Now that we’ve got our groceries, the way for our first home-made meal since our arrival in Plano, TX is paved. After a week of fast food we’re finally able to cook anything we want! Naturally, here's what we came up with:

What a day!

Dies war ein Tag, an dem man mal besser im Bett liegen bleiben sollte.
Parkplatz, Alcatal:
Will ausparken. Cool, vor mir ist kein Auto. Kann ich ja vorwärts ausparken. BUMM! ZACK! PENG! (Yeah, Adam West als Batman rockt). Ja leck mich, was geht ab? Ich sitz auf…ich konnte ja mal gar nix dafür, wie dumm sind denn die Amis, überall auf den Parkplatz Begrenzer aufzustellen?
Seit wann sind die Teile denn da? Müssen die glatt morgens gemacht haben *inLuftguggundpfeif*


Abends dann zu unserer Killing…öhm Shopping Spree gefahren. Beamt sich doch glatt so ein Penner von der rechten Seite aus dem Nichts in unseren Rückspiegel, während wir abbiegen wollten. Sachma, allet im Lack, oda wat?

Sonntag, 25. Januar 2009

Resümee und ein paar Bilder




Sodele, die erste Woche war also geschafft, ziemlich ereignisreich, wenn ich das jetzt alles so lese. Mal schauen, was die nächste Woche so in Petto hält für uns.
Hoffentlich wird's kein Albtraum, denn die Elmstreet is nicht weit von hier:
Oh my God, where's Freddy?

Ey Mann, wo ist mein Auto?

Bevor es wieder nach Hause ging, hieß es erst mal, das Auto wieder zu finden.
Die letzten Minuten habe ich Euch dokumentiert:

Dallas, Downtown

Yeah, auf diesen Schock sind wir erst mal losgezogen - zur Innenstadt von Dallas, umso richtig die Sau rauszulassen. Am nächsten Tag könnten wir ja blau machen, scheiß drauf.
Vollgas bis zum Ende. War alles geplant!


Womit wir nicht gerechnet hatten:
Dallas Downtown war leer! Sonntag Abend ist die verdammte Stadt ausgestorben?!
Wo waren die Leute nur alle abgeblieben. Die einzigen Menschenseelen die unterwegs waren, waren Obdachlose, die uns hie und da angequatscht haben. Der ersten hab ich noch drei Quarter zugesteckt, mit anderen hab ich zumindest das ein oder andere Wort gewechselt - kann ganz schön schwer sein, Menschen zu ignorieren. Dachte immer, ich sei gut im Penner-Ignorieren.


Aber wo waren denn nun alle Leute. Ich hab mich so gefreut, mal wieder ein ansehliches weibliches Wesen zu erblicken, nachdem ich seit ich hier war nur fettes, hässliches, altes Fleisch zu Gesicht bekam!
Auf unserer Erkundungstour durch die Stadt, sind wir dann irgendwann auf den Grund gestoßen. Und er war grauenhaft!
Hooters!


Frauen! Halbnackte Frauen, die Bier servieren und Fastfood verteilen. Wo bin ich hier gelandet. Wie sexistisch, frauenverachtend, niederträchtig…

...einfach herrlich, fantastisch, mit einem Wort: Gorgeous!!!
Wenn es einen Himmel gibt, dann wird er so ausschauen (nur billiger). Der Schuppen war komplett überfüllt. Der einzige Laden in ganz Dallas, wo die Hölle los war…
Verständlich Männer, oder?

...hello Homestead Studios

Mittags haben wir unsere letzte Besichtigung; bei Monique. Eigentlich wissen wir schon so gut wie sicher, dass wir die Zimmer bei ihr nicht nehmen werden, weil sie inklusive Nebenkosten auf 1050$ kommen sollten.
Wir fahren aber trotzdem hin und lernen eine nette Dame kennen, die uns herzlich begrüßt und uns begeistert von ihren Katzen erzählt, während sie uns rumführt. Die Zimmer wären ausreichend groß, jedoch ist eines davon leider unmöbiliert und es gibt nur einen Fernseher im Wohnzimmer. Dafür hätte sie Internet…können wir nicht irgendwie Monique und Cameron zusammen bringen? Die machen mir beide so nen einsamen Eindruck. Und alle wären wir zufrieden. :o)
Leider werden wir Monique später am Abend absagen müssen…

Nun gut, wir fahren also schweren Herzens zu einem unserer Notfallpläne.
Notfallplan A waren die Intown Suites und Plan B die Homestead Studios. Beides sind Extended Stay Hotels. Bei den Intowns hätten wir uns einen Raum teilen müssen - das war eigentlich nur ein Zimmer, in das man zwei Betten reingequetscht hat. Also entschieden wir uns schließlich für Plan B: die Homestead Studios.
Etwa 40 qm Wohnfläche sind hier in Schlafzimmer, Wohnzimmer mit angrenzender Küchenzeile und Bad unterteilt. Während die ersten zwei Wochen Viktor im Schlafzimmer haust, verweile ich auf der ausklappbaren Couch im Wohnzimmer. Danach wird gewechselt. Für diese noble Unterkunft bezahlen wir dann doch nur 600$ pro Monat…geht doch, oder?


600$ PRO NASE!!! 1200$ im Monat für 40 qm! Die spinnen die Amis!

Naja, kann man nix machen, war so ziemlich das billigste und einfachste, was wir finden konnten, aber wir werden die Craigslist die nächsten Wochen im Auge behalten. Bei unserem Einzug haben wir übrigens gleich festgestellt, dass die Schiebetür zum Badezimmer schief hängt, und somit nicht abgeschlossen werden kann, der Fernseher im Schlafzimmer nen Rotstich hat und ne Pfanne fehlt! Also haben wir das alles am Empfang gemeldet und sind los gezogen…

Good bye Comfort Inn...

Es ist also Sonntag, der Tag an dem wir unser Zimmer im Comfort Inn verlassen müssen. Zur Erinnerung hier noch ein kleiner Videoschnipsel, der unser Zimmer nochmals in aller Pracht zeigt:

Samstag, 24. Januar 2009

Role Models

Abends waren wir dann noch im Kino. Viktor hatte schon Mitte der Woche ein günstiges Kino ausgemacht, in dem etwas „ältere“ Filme, wie der neue Bond, The Dark Knight oder The Transporter für 1.50$ zu sehen sind.
Viktor machte den Vorschlag in Role Models zu gehen. Ich hab nur Sean William Scott gehört und war sofort Feuer und Flamme. Für alle Unwissenden da draußen: Steve Stifler aus American Pie!
Aber es war Samstag Abend, deshalb war der Film teurer und hat somit 2$ gekostet. Verdammte Abzocke! Meine Jumbo-Packung Popcorn hat übrigens das dreifache gekostet. Aber ich hab sie leer bekommen. Auch wenns ziemlich schwer war. Vor lauter lachen, kam ich nämlich kaum zum Knabbern.
Den Film kann ich einfach nur weiter empfehlen. Kommt übrigens am 26. Februar in die deutschen Kinos. Unbedingt anschauen!

Zur Abwechslung mal Videos

Okay, sind nur mit der Handy-Cam aufgenommen und demnach ziemlich grottig, aber was solls :)
Hier ein Video, wie man in Texas so rumfährt. Kleiner Crashkurs:
An Ampeln darf man prinzipiell auch bei rot rechts abbiegen, außer ein Schild schreibt etwas anderes vor. Außerdem darf auf mehrspurigen Straßen, sofern kein anderer Hinweis gilt, sowohl rechts als auch links überholt werden. Das ist ne ganz schöne Herausforderung. Da fühlt man sich stellenweise wie Schumi, wenn man rechts und links durch das Gedränge hüpft.



Und hier noch ein Video des Teiches vor der Kirche:

Oh mein Gott

Cameron haben wir am nächsten Tag leider absagen müssen, das Internet war dann doch wichtiger als der ein oder andere Lachflash am späten Abend - dafür hatten wir Samstag noch einen Eintrag in Craigslist gefunden und für Sonntag nen Besichtigungstermin ausgemacht. Bei Monique, die zwei Katzen hat (wollte erst den Muschi/Pussy-Witz bringen, aber irgendwo muss ich doch das Niveau hochhalten. Immerhin liest vielleicht auch Tobi mit).

Die Zeit war jetzt wirklich knapp. Unser Hotel war nur bis Sonntag gebucht, also haben wir den ganzen Samstag rumtelefoniert, sind rumgefahren und haben Apartments besichtigt. Nix, niente, nada! Da drehst am Rad…Aber zumindest hatten wir zwei Notfallpläne in Petto, falls alle Stricke reißen. So lebte es sich gleich ein bisschen leichter.

Bei unserer Besichtigungstour sind wir auch bei ner Megachurch vorbeigekommen, die wir dann einfach besichtigen mussten. Ein Agnostiker auf Abwegen. Würde ich über die Schwelle treten können, ohne vom Blitz getroffen zu werden?

Freitag, 23. Januar 2009

Cameron

Den übrigen Tag haben wir wieder mit Wohnungssuche verbracht, sind umher gefahren und haben uns schwarz geärgert, dass Apartments in Plano so ar***teuer sind. Langsam wurde die Zeit knapp…Aber wir hatten ja noch einen Besichtigungstermin bei Cameron, der bei Craigslist.com inseriert hatte.
Cameron wohnt in Garland in der Nähe der Galaxie-Road Ecke Esquire.

Entgegen meiner Prinzipien, waren wir schon 10 Minuten vor dem eigentlichen Besichtigungstermin vor Ort. Wenn ich etwas mehr hasse als zu spät kommen, dann sind es Leute, die zu früh erscheinen. Und so sollte sich auch unser präejakuliertes Auftauchen rächen. Getreu dem Motto, fünf Minuten zu früh ist genauso unpünktlich, standen wir vor der Hütte und klingelten was das Zeug hielt. Aber trotzdem wir von innen Geräusche hörten, machte niemand auf.
Während Viktor sich genervt zeigte, wurde mir schnell klar, dass es sinnvoller war, im Auto zu warten und erst mal die lokalen WLAN-Netze auf ihre Sicherheit zu checken. Also saßen wir im Auto die restliche Zeit ab, während wir über den Internetanschluss eines ahnungslosen Deppen schon mal die beste Rückfahrt-Route heraussuchten.
Pünktlich zum vereinbarten Termin standen wir wieder vor der Tür und klingelten erneut. Diesmal wurde uns Einlass gewährt - von einem älteren Herrn, der der uneheliche Sohn von Tom Selleck und Bruce Campbell sein könnte; so es ethisch vertretbar wäre, das Erbgut zweier Männer zu kreuzen…
Sellbell brachte uns zu Cameron, der gerade mit seinen Jungs in der Garage an einem Auto rumgeschraubt hatte. Typisch amerikanisch halt. Typisch amerikanisch sah auch Cameron aus. Ein bulliger Typ mit glattrasiertem Kopf, machte er trotzdem einen anständigen Eindruck. Die Zimmer, die er uns zeigte, waren klein, aber hätten ihren Zweck erfüllt. Cameron hat ne eigene Rock-Band, mit der er einmal in der Woche im Wohnzimmer probt. Ob uns das was ausmachen würde? Natürlich nicht!
Er und seine Kumpels seien anständige Jungs, meinte er dann weiter. Außer ab und an ein bisschen Weed, würden sie keine Drogen nehmen…WEED???
Wo ist der Mietvertrag? Ich zieh sofort ein!!!


Leider hatte Cameron kein Internet. Weed vs. Intranet. Ziemlich schwer…Darf ich das Weed noch mal sehen?

Barbeque und Alkohol

Freitag Mittag waren wir mit Vincent, Dai und Snehal bei Dickey’s Barbeque essen. Die drei Typen aus unserer Abteilung sind ziemlich locker drauf. Haben uns Tipps fürs Wochenende gegeben und noch gemeint, dass wir unbedingt nach Austin und/oder nach Florida zum Springbreak müssen. Wären sie nicht verheiratet, würden sie grad mitkommen.
Die Studentinnen dort würden auf Typen mit deutschem Akzent abfahren. Na, da bin ich doch froh, dass ich meinen texanischen Akzent an Gate 33B in Atlanta zurückgelassen hab.


Nach dem Lunch (Barbeque war zwar lecker, aber viel zu wenig) sind wir noch in den Getränkeladen neben Dickey’s gegangen. Die haben da ne Auswahl an alkoholischen Getränken. Abartig. Da fallen einem die Augen raus. Hatten sogar Paulaner Hefeweizen im Angebot. Oh Gott….*lechz*

Aber Alkohol in USA ist im Vergleich zu Deutschland ziemlich teuer.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Fastfood rulez

And the Oscar for the dumbest logo goes to: the flying buffalo?

Subway ist klasse. 30cm Sandwich für 5$...da kann man nix sagen. Und man kann es sich noch belegen, wie man will...

Die folgenden beiden haben wir noch nicht ausprobiert. Aber folgt noch ;-)

Email für Dich

Da wir in nem Lab arbeiten, das keine direkte Verbindung zu unserem Alcatel-Lucent Intranet hat, haben wir auch keinen Zugriff auf unsere Laufwerke und Emails. Da ein Alcatel-Student aber ohne eben diesen Zugang nur ein halber Mensch ist, hat Don es heute für uns in die Wege geleitet, dass wir auch von außerhalb des Netzes Zugang bekommen. Ich will ja nicht rumprahlen, aber bei Alcatel Germany ist es nur den hohen Tieren erlaubt, von außerhalb auf unser Netz zuzugreifen. Tja…von 0 auf VIP in gerade mal vier Tagen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wir haben noch über 80 Tage vor uns…Geht Euch dasselbe durch den Kopf wie mir?

Den Zugriff macht übrigens ein gewisses Gerät namens Safeword Token möglich, das wir dann zugleich über ein Web-Interface angefordert haben. Dumm nur, dass eine Bestätigungsmail an unseren direkten Vorgesetzten geschickt wurde, der aber nirgends hinterlegt ist. Tolle Wurst…also heißt es erstmal abwarten, wie es genau weiter geht.
Und was machen wir morgen Abend?
Genau dasselbe, wie jeden Abend. Wir versuchen, die Weltherrschaft an uns zu reißen!

Mittwoch, 21. Januar 2009

Excuse me...

Am Mittwoch haben wir uns nach dem Arbeiten mal wieder auf Wohnungssuche begeben. Während die ersten Tage vermehrt Viktor die Apartments angerufen hatte, sollte es sich heute bestätigen, wieso er dafür auch die bessere Wahl war. Dacht ich mir, das kann doch nicht so schwer sein und hab auch mal den Hörer in die Hand genommen. Böser Fehler!
Die gute Frau am anderen Ende hat derart schnell geredet, dass ich das einzig sinnvolle in dieser Situation getan habe: Ich hab Auszüge des Liedes MmmMmmMmm von den Crash Test Dummies zum Besten gegeben und so getan, als ob ich alles verstehe. Bin ja nicht auf den Kopf gefallen.
Den Trick hab ich mir übrigens von den Chinesen bei mir im Wohnheim abgeschaut und um ne Sprachausgabe erweitert. Die nicken nämlich nur immer mit dem Kopf, wenn ich ihnen erkläre, wie sie das Internet zu nutzen haben.
Tja, und am Schluss hab ich noch ein Besichtigungstermin ausgemacht, war mir aber nachdem ich aufgelegt hatte, nicht mehr sicher, ob das werte Fräulein nun die Miete mit 800 oder 1800$ pro Monat veranschlagt hatte. Nochmal nachfragen machen ja nur Idioten, weswegen wir also den Besichtigungstermin wahrgenommen haben… Einmal dürft Ihr raten, welcher Wert richtig war.
Naja, aber wenigstens war die Dame dort richtig nett und hat uns Tipps für die Suche gegeben und ne Nummer von einem Locator sprich Makler aufs Auge gedrückt.

Abends haben wir dann noch den Fitnessraum im Comfort Inn Hotel ausprobiert. Ich hab mal vorsichtshalber kein Foto gemacht, denn der Raum war sooooo klein, dass man ihn ohne Makromodus, den meine Handy-Cam leider nicht hat, gar nicht gesehen hätte. ;-)

Da der Tag ansonsten recht ereignislos war, hier noch ein paar Bildchen aus Plano:


Dienstag, 20. Januar 2009

Big in Taiwan

Abends nach dem Arbeiten sind wir noch so durch die Straßen gestreift (natürlich mit dem Auto! Zu Fuß kommst nicht mal bis zur Toilette), auf der Suche nach was Spektakulärem. Und wir haben es gefunden in Form eines Asia-Shops…
So merkwürdig es dort gerochen/gestunken hat, so merkwürdige Sachen gab es da zu kaufen. Hier gab es zum Beispiel tatsächlich das TsingTao-Bier, von dem uns unser geschätzter Dr. Britzelmaier erzählt hatte...


Da ich von Natur aus mal alles probiert haben muss, musste ich also unbedingt in diesem Shop etwas erstehen. Leider war aber alles verhältnismäßig teuer, weshalb ich mich schlussendlich für getrockneten Tintenfisch entschieden hab, den ich aber wohl erst back in Germany probieren werde.

... erster Arbeitstag

Was sollte uns also erwarten. Der Email-Austausch mit unserem Betreuer Don Zriny ließ ja schon einiges erahnen. Es sollte irgendwas spannendes sein, was zum spielen und Schoko…ääh...ja nee….
Also morgens bei Alcatel angekommen, wo uns auch gleich Don abholte und uns den gesamten Kollegenkreis vorstellte…der Hammer, abartig, ihr glaubt es nicht…

…ich hab mir auf Anhieb deren Namen gemerkt. Naja zumindest die, die ich aussprechen konnte.
Wenn mir in Deutschland mehr als eine Person vorgestellt wird, merke ich mir prinzipiell nur den letzten Namen. Mein Namensgedächtnis ist nämlich pufferförmig aufgebaut – das Problem dabei ist aber, dass der Puffer binär einstellig ist! Mehr als ein Name – no way! Oft lagere ich in diesen Puffer aber auch andere Worte aus – meinen Namen z.B. - so dass ich mir dann nicht mal einen singulären Personenbeschreiber merken kann…binär eben: 0 oder 1!
Naja, frei nach Goethe sind Namen ja bekanntlich Schall und Rauch. Was interessieren mich auch die Namen der anderen, viel wichtiger ist doch, dass meinereiner bekannt ist. :o)

Tja, nicht so in USA. Wahrscheinlich hab ich mich in dem unverständlichen Kauderwelsch, der da auf mich einprasselte, verzweifelt an dem einzig Verständlichen festgeklammert, um nicht wie Leonardo DiCaprio in Titanic komplett abzusaufen.
Die Leute in der Abteilung sind richtig cool drauf. Keiner arbeitet so richtig etwas und doch sind alle superbeschäftigt. Da passen wir gut rein….
Die Abteilung selbst ist ein Riesenspielplatz. Ist das Proof of Concept-Laboratory (kurz: POCLAB), wo die Technologien von morgen entwickelt und ausprobiert werden. Alles super spannend - lasst Euch gesagt sein, was da in Zukunft auf Euch zukommt….funktioniert alles noch nicht! :-D

Ja gut, aber was machen wir denn dort genau?
Wir haben die Ehre an nem Open Source Hardware Projekt der Buglabs mitzuprogrammieren. Auf ne Basisstation, dem so genannten BUGbase, kann man alle mögliche Module wie einen GPS-Empfänger, ne Kamera, Touchscreen, Bewegungsmelder, und, und, und, aufstecken und anschließend Anwendungen dafür programmieren. Also wie ein richtiger Legobaukasten für Erwachsene. Klingt doch interessant, oder? Ist echt ne ziemliche Herausforderung…

…nicht einzuschlafen dabei!

Erster Trainingstag...

Da wahrscheinlich das FBI, der CIA, die NSA, der MI6, der BND, Mossad, Interpol und allen voran die DEA mitliest, muss ich eingangs erst einmal etwas klarstellen:
Wir sind hier in USA nicht zum Arbeiten, sondern besuchen verschiedene Trainings! Wir dürfen in den Staaten nämlich nicht in den wirtschaftlichen Schaffungsprozess eingreifen. Gerade deswegen ging Guantanamo Joe am Einreiseschalter auch so ab, weil er dachte, ich würde hier einer Arbeit nachgehen.
Da sich Trainingstag aber eher nach Sport anhört, unsere Arbeit….ups…Trainings aber mal überhaupt nix mit Sport zu tun haben (sollte „Arsch breit sitzen und Kaffee trinken“ demnächst olympisch werden, nehme ich natürlich alles zurück), werde ich ihn Zukunft trotzdem von Arbeitstagen sprechen. :P

Clarification:
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