…war eigentlich ganz witzig, aber mehr als einmal kann man sich so was nicht reinziehen, außer man gehört zu den Leuten, die rot-grün-blaue Cowboystiefel tragen (über den Hosen natürlich) und wie Vollopfer aussehen. Ich geb’s ja zu, hab mich ein bisschen wie im Allgäu gefühlt, nur dass unsere Bauernjungs Gummistiefel tragen.
Es gab aber kaum etwas, was man nicht schon im Fernsehen gesehen hätte: Disziplinen wie Bull-Riding, Horse-Riding, Calf Roping, Barrel Race... Und selbst den Text vergessen beim Singen der Nationalhymne kannte ich schon von Sarah Connor. Meinen Lachanfall verkniff ich mir aber schnell, als ich gemerkt habe, dass keiner mit mir lachte...keinen Humor, die Jungs hier...
Nach dem Rodeo haben wir dann noch Sarah, Maggie und Katie kennen gelernt, die unsere Abendgestaltung erstmal durcheinander brachten, indem sie uns in einen Schuppen namens PR schleppten, wo der Türsteher derart blind war, dass er selbst von mir ne ID haben wollte. Von Bouncer zu Bouncer hab ich ihn dann beiseite genommen und gefragt: "Man, you don't really need an ID from me, right?". Tja, wollte trotzdem meinen Führerschein sehen. Komm Du mir ins Kade, du Pfeife!
Die drei Damen waren übrigens selbst schon in Deutschland und Sarah (Blonde, rechts im Bild) gab uns auch gleich ihre dabei aufgeschnappten Deutschkenntnisse zum Besten, die größtenteils aus Schweinereien bestanden oder mit Alkohol und/oder Sex zu tun hatten.
Aber das PR ist wirklich eine außergewöhnliche Tanzbar. Dort versammelt sich Jung und Alt zur abwechselnd spielenden Country- und Dance-Music. Während zur Country-Musik von den älteren Semestern die Standard-Tänze zum Besten gegeben werden, reiben sich die jüngeren zur Dance-Musik derart die Leiber aneinander, das selbst Jenna Jameson davon rot werden würde.
Nachdem wir die Mädels aus den Augen verloren hatten, haben wir noch ein paar andere Saloons abgecheckt, bis wir dann so gegen 1 nach Hause fuhren, weil sich meine Erkältung wieder bemerkbar machte...




























